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Sri Lanka: Konsequenzen bei der Polizei

Während in Sri Lanka die Anschlagsopfer beigesetzt werden, beschäftigen sich die Behörden des Landes insbesondere mit der Frage, ob die Taten hätten verhindert werden können. „In unserer Familie waren vier Personen von der Bombenexplosion betroffen“, sagt ein Mann. Mehr als 350 Menschen kamen ums Leben, als sich am Ostersonntag sieben Selbstmordattentäter in Kirchen und Hotels in die Luft sprengten. Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena kündigte Personalwechsel auf der Führungsebene der Polizei und anderer Sicherheitsorgane an. Es habe Hinweise auf Anschlagsvorhaben gegeben, die allerdings nicht an die Regierung weitergegeben worden seien. „Alles, was wir vorher bisher wussten, war, dass es Verbindungen ins Ausland gab und dass dies nicht nur vor Ort gemacht wurde“, so Ranil Wickremesinghe, Premierminister des Inselstaates. Die Miliz Islamischer Staat behauptet, hinter den Taten zu stecken. Überprüfen ließ sich die Bekennernachricht der Gruppierung bislang nicht. Unklarheit besteht bei den Behörden, ob es sich bei den Anschlägen um einen Racheakt für die Angriffe auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch Mitte März handelt.
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