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Streik in Frankreich geht weiter

Der Streik in Frankreich wird auch an diesem Samstag, den 14. Dezember, im öffentlichen Verkehr fortgesetzt. Demonstrationen finden in verschiedenen Städten statt, so auch in Paris. Die französische Regierung befürchtet, dass die Proteste gegen ihre Rentenreform auch über die Weihnachtsfeiertage anhalten werden. Geschäftsleute klagen über Umsatzeinbußen: "Wir haben gerade begonnen, uns von den "Gelbwesten-Protesten" des letzten Jahres zu erholen. Genau wie im letzten Jahr ging es uns im November gut und dann im Dezember haben wir 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr verloren. Wir hoffen, dass die Einnahmen wieder steigen, aber es ist nicht abzusehen". In der französischen Hauptstadt kam es zu massiven Behinderungen, in Paris blieben neun Metro-Linien komplett geschlossen. Starke Beeinträchtigungen gab es auch im S-Bahn- und Busverkehr. "Es ist zu voll. Es gibt auch nicht genug Sicherheitspersonal, um die Menschen tatsächlich zu schützen. Ich habe gesehen, wie ein Kind zu Boden geworfen wurde. Besonders Frauen und ältere Menschen hatten mit der Menge zu kämpfen. Das ist sehr unerfreulich". Seit mehr als einer Woche haben verschiedene Berufsgruppen in Frankreich die Arbeit niedergelegt. Einige der Gewerkschaften haben bereits angedeutet, dass sie auch an Weihnachten den Streik nicht aussetzen würden.
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