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Syrien: USA setzen Truppenabzug fort

Syrische Zivilisten werfen Kartoffeln auf die amerikanischen Truppen und beschimpfen sie, während diese das Land in Richtung Irak verlassen, wie diese Aufnahmen des kurdischen Nachrichtendiensts Hawar News zeigen. Die USA haben ihren Truppenabzug aus Syrien am Montag fortgesetzt. Laut des US-Senders CNN handelt es sich mit fast 500 Soldaten und 100 Fahrzeugen um die bisher größte Truppenverlegung in Syrien. Mit ihrem Abzug hatten die USA den Weg für die türkische Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG freigemacht und international Kritik auf sich gezogen. Auf einer Konferenz in Istanbul hat der türkische Präsident Erdogan seine Operation wiederholt verteidigt und erklärt, der Westen, einschließlich NATO und EU, hätten sich auf die Seite der Terroristen gestellt. Die Türkei wurde weder von der syrischen Regierung um Hilfe gebeten noch hat sie ein UN-Mandat für die Invasion. Ankara begründet den Einmarsch mit dem Recht auf Selbstverteidigung gegen die YPG. Zurzeit dauert noch die Waffenruhe an, die die USA und die Türkei vereinbart hatten und die nicht in allen Regionen gehalten hat. Ankara und die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) beschuldigten sich gegenseitig, die Waffenruhe zu verletzen. Erdogan hat bereits angekündigt, seine Militäroffensive entschieden fortzusetzen. Morgen läuft die Waffenruhe aus. Am selben Tag wird Erdogan zu Wladimir Putin nach Sotschi fliegen, um die Lage in Syrien zu besprechen.

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