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Syrien: Wasser für Damaskus soll wieder fließen

Bald soll die Wasserversorgung für Damaskus wieder funktionieren. Bei Kämpfen im Barada-Tal wurde im Dezember eine Brunnenanlage beschädigt, die gut 70 Prozent der Bewohner von Damaskus mit Wasser versorgt. Das Barada-Tal liegt in der Nähe von Damaskus. Vor zwei Wochen starteten Regierungstruppen und Hisbollah-Kämpfer eine Offensive, um das Gebiet von den Rebellen zurückzuerobern. Dabei wurde die Anlage beschädigt. Unklar ist, durch wen. Die Rebellen sagen, durch ein Bombardement der Regierung, die wiederum entgegnet, die Rebellen hätten das Trinkwasser verunreinigt, weshalb man die Versotgung zurückfahren musste. Jetzt einigte sich die Regierung eigenen Angaben nach mit den Rebellen auf eine Kampfpause, um Technikern den Zugang zur Anlage zu ermöglichen. Vergangene Woche gab es bereits den Versuch, eine solche Kampfpause zu erreichen, dies schlug aber fehl. Von der Hisbollah hieß es, Rebellen hätten Reparaturtrupps beschossen, was die Aufständischen aber zurückweisen. Das Barada-Tal ist seit 2012 in der Hand der Rebellen. Diese hatten es der Regierung erlaubt, die Pumpstation weiter zu betreiben, um Damaskus mit Wasser versorgen zu können. Wer die Anlage beschädigt hat, ist nicht klar. Rebellen und Regierung weisen sich gegenseitig die Schuld zu. Laut den UN leben rund 45.000 Menschen in dem Tal.

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