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Terror in Lyon? 13 Verletzte durch Bombe, Polizei sucht Zeugen

Durch eine Explosion im Stadtzentrum von Lyon sind mindestens 13 Menschen verletzt worden. Bei den offenbar leicht Verletzten handelt es sich um ein 10 Jahre altes Mädchen, acht Frauen und vier Männer. Inzwischen hat die Justiz Anti-Terror-Ermittlungen eingeleitet. Nach einem etwa 30 Jahre alten Verdächtigen wird weiter gefahndet. Die Polizei sucht auch nach weiteren Zeugen. Bisher konnte anhand von Kameras ein Teil des Weges des Verdächtigen nachvollzogen werden. Er soll die Bombe vor dem Backshop platziert und dann geflohen sein. Die Detonation hatte sich gegen 17 Uhr 30 in der belebten Fußgängerzone in der Nähe des zentralen Place Bellecour ereignet. Zahlreiche Sicherheitskräfte waren vor Ort. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass eine Paketbombe explodiert ist. Ein Augenzeuge berichtete der Tageszeitung Le Progrès zufolge von Schrauben, die auf der Straße verstreut lagen. Sicherheitsmaßnahmen verschärft Frankreichs Innenminister Christophe Castaner wies die Präfekten im Land an, die Sicherheitsmaßnahmen an Orten zu verstärken, an denen sich viele Menschen aufhalten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem "Angriff". Verdächtiger auf der Flucht Eine Augenzeugin sagt:; "Da war jemand, der vermummt war und der mit dem Fahrrad weg ist. Er hatte eine Tasche deponiert. Glücklicherweise gibt es keine Toten." Ein älterer Herr sagt: "Ich saß ganz gemütlich bei mir zu Hause als eine große Explosion gab. Ich habe aus dem Fenster geschaut und habe auch den Lärm gehört, den die Feuerwehr gemacht hat." "Überall Schrauben auf der Straße" Und eine weitere Frau meint:;"Eine Frau, die ich gesprochen habe, sagte, es hätten überall Schrauben gelegen, kleine und große." Auch der Sender Franceinfo berichtete unter Berufung auf das Innenministerium von einem Beutel auf dem Boden an einer Straßenkreuzung, der einen Sprengsatz mit Schrauben enthalten haben soll. Der Pariser Anti-Terror-Staatsanwalt Rémy Heitz kündigte an, nach Lyon zu fahren. Die Präfektur hat die Explosion - etwa eine Stunde nachdem sie passiert war - bestätigt und Bilder ins Internet gestellt. Der Präfekt und der Staatsanwalt waren wenig später vor Ort. Ein Augenzeuge hat den Moment kurz nach der Explosion im Video festgehalten. Die Explosion ereignete sich an einer Stelle, an der seit November jeden Samstag Proteste der Gelbwesten stattfinden. Zudem befindet sich in der Fußgängerzone zur Zeit eine riesige Baustelle.
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