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Trotz Blutvergießen: Irakische Demonstranten geben nicht auf

Nach dem Angriff auf Regierungsgegner in der irakischen Haupstadt Bagdad haben Sicherheitsbehörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Demnach erschossen unbekannte Schützen am Freitag mindestens fünfzehn Demonstranten. Stunden vor der Attacke hatte Washington Sanktionen gegen drei Mitglieder der vom Iran unterstützten Miliz Asaib al-Haq verhängt. Die Miliz wird beschuldigt, die monatelangen Demonstrationen im Land gewaltsam zu unterdrücken. Bisher wurden bei den Protesten laut irakischer Menschenrechtskommission 460 Menschen getötet. Mehr als 20 000 Menschen seien verletzt worden. Doch die Demonstranten lassen nicht locker. Anfang Oktober begannen die Proteste. Auch der Rücktritt des Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi konnte die Stimmung nicht bessern.
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