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Venedig: Motorboot-Weltmeister Fabio Buzzi tot

Beim Versuch einen neuen Rekord im Schnellbootfahren aufzustellen sind der mehrfache Motorboot-Weltmeister Fabio Buzzi und zwei weitere Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde über Bord geschleudert und überlebte schwer verletzt. Das Motorboot, das bis zu 130 Stundenkilometer erreichen kann, verunglückte unweit von Venedig, als es in der Nähe der Ziellinie auf ein künstliches Riff prallte. Dieses dient dazu, den Damm zu schützen, der als Hochwasserbarriere für die Stadt fungiert. Buzzis Motorboot war am Montagmorgen in Monte Carlo gestartet. Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro sprach von einem "unerklärlichen" Vorfall. Buzzi begann seine Rennkarriere vor über 40 Jahren und hat seitdem 10 Weltmeisterschaften gewonnen. 1978 stellte er mit 191,58 km/h (119mph) den Geschwindigkeitsweltrekord mit Dieselmotorboote auf. Der jüngste Crash ereignete sich nur wenige Monate nachdem ein Kreuzfahrtschiff in Venedig mit einem Touristenboot zusammenstoßen war und vier Menschen verletzt hatte. Die stark befahrenen Gewässer in der Lagune Venedigs sorgen immer wieder für Streit.
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