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Venezolanische Flüchtlinge hängen an Grenze fest

Peru hat seit Samstag die Einreisekontrollen an der Grenze zu Equador verschärft. Ab sofort ist ein gültiges Visum notwendig. Viele Flüchtlinge aus Venezuela, die auf dem Weg nach Peru sind, haben jedoch nur ihren nationalen Pass. Mehrere Tausend Menschen harren nun in Equador, an der Grenze zu Peru, aus. Rosario Gonzales, eine Migrantin aus Venezuela, hofft, dass "die Grenze noch etwas länger geöffnet bleibt. Ich bin seit zwei Tagen unterwegs. Viele Freunde sind seit einer Woche auf der Flucht, trotzdem können viele Menschen nicht nach Cucutá kommen." In der kommenden Woche wird die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet Venezuela besuchen. Geplant ist dann ein Treffen mit Präsident Nicolás Maduro, sowie dem Oppositionsführer Juan Guaidó. Dieser sagte bei einer Rede in Tovar: "Die nächsten Wochen sind entscheidend. Wir müssen auf die Straße gehen. Damit die Vereinten Nationen und die ganze Welt mitbekommt, was in Venezuela passiert. Niemand soll sich vor dieser Tragödie verstecken können. Die Zukunft des Landes steht auf dem Spiel." In Venezuela liegt die Wirtschaft am Boden. Es gibt einen Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten. Hunderttausende benötigen humanitäre Hilfe.

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