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Vulkanausbruch: Keine Hoffnung auf weitere Überlebende

Nach dem Ausbruch eines Vulkans auf der neuseeländischen Insel White Island gibt es laut Polizei keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. Fünf Todesopfer sind bisher bestätigt, acht Menschen werden noch vermisst. Dutzende teils sehr schwer Verletzte liegen mit Verbrennungen im Krankenhaus. Überlebende wurden mit Booten und Helikoptern von der unbewohnten Insel in Sicherheit gebracht. Die meisten von ihnen werden in Spezialkliniken für Verbrennungen behandelt, sie erlitten Verbrennungen auf mehr als 70 Prozent ihrer Körperoberfläche. Polizei leitet Untersuchung ein Premierminister Jacinda Ardern würdigte die am Einsatz beteiligten Ersthelfer und Hubschrauberteams. Sie seien unglaublich mutig gewesen, und retteten Menschen aus größten Gefahren heraus. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir bestätigen, dass neben den Neuseeländern, die zur Reisegruppe gehörten, auch Touristen aus Australien, den USA, Großbritannien, China und Malaysia derzeit als vermisst oder verletzt gemeldet sind. Das ist der aktuelle Stand" , sagte Ardern. Ein Kreuzfahrtschiff lag zur Zeit des Ausbruchs am Montagmittag vor der Insel. Die Polizei hat inzwischen eine Untersuchung des Unglücks eingeleitet. Der Vulkan Whakaari gilt als einer der aktivsten in Neuseeland, erst vor einem Monat war die Warnstufe heraufgesetzt worden. Laut Experten sei die Lage zu gefährlich gewesen, um Touristenausflüge zu erlauben.

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