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Wald- und Flächenbrände in Europa und Sibirien

In Sibirien sind bei Flächenbränden dutzende Menschen verletzt worden. Über 600 Menschen wurden nach Angaben der Nachrichtenseite "The Siberian Times" obdachlos. Viele Tiere verbrannten in den Flammen. Besonders betroffen ist die Region an der Grenze zu China und der Mongolei. Auch in Skandinavien kämpfen Einsatzkräfte bei großer Trockenheit an mehreren Orten gegen Wald- und Flächenbrände. Im Südwesten Norwegens brannte es auf einer Fläche von sieben Quadratkilometern. Mehrere Anwohner wurden evakuiert. Dabei macht den Feuerwehrleuten besonders der Wind zu schaffen. Nils Egil Hågerund von der Feuerwehr in der norwegischen Provinz Rogaland zeigt sich aber optimistisch: "Aber wir sind inzwischen gut aufgestellt, der Heimat- und der Zivilschutz unterstützen uns sowie alle Feuerwehren in der Region. Alle leisten Unglaubliches." Wie in manchen Teilen Skandinaviens hat es auch in Polen seit Wochen nicht mehr geregnet. Hier beschäftigten Feuer an über einhundert Orten die Einsatzkräfte. Auch in Deutschland gab es bereits Brände. Und die Gefahr, dass weitere Feuer ausbrechen ist hoch, besonders in Ost- und Norddeutschland. Es sei möglich, dass sich dieses Jahr der Dürresommer 2018 wiederholt oder dass es noch schlimmer werde, sagt Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst. "Der Grund dafür ist, dass wir aktuell eine relativ niedrige Bodenfeuchte für diese Jahreszeit haben. Und damit sehr viel schlechtere Startbedingungen als im Vorjahr." Die Behörden warnen: Angesichts der Brandgefahr sei es derzeit mehr als fahrlässig, in den Wäldern zu rauchen oder anders mit offenem Feuer zu hantieren.
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