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Ziemlich verrostet: Van Goghs Pistole wird versteigert

Die wahrscheinlich "berühmteste Waffe der Kunstgeschichte" kommt unter den Hammer. Am Mittwoch will das Pariser Auktionshaus Drouot die Pistole versteigern, die der berühmte Maler Vincent van Gogh im Juli 1890 angeblich gegen sich selbst richtete. Der Revolver ist ziemlich verrostet, dürfte aber dennoch auf Liebhaber stoßen. Angepeilter Verkaufspreis: bis zu 60,000 Euro. Die Waffe wurde in den 60er Jahren in einem Feld in der Nähe von Auvers-sur-Oise im Nordwesten von Paris gefunden, genau dort, wo van Gogh die letzten Monate seines Lebens verbrachte. Vieles spricht dafür, dass es sich um seine Waffe handelte, meint Grégoire Veyrès vom Auktionshaus Drouot. "Zunächst einmal das Feld, der Ort an dem diese Waffe gefunden wurde. Zweitens, das Kaliber - 7-Millimeter, das entspricht der Kugel, die im Körper von Van Gogh gefunden wurde. Die Position des Auslösers, der geöffnet ist. Das heißt. ein Schuss wurde ausgelöst, bevor die Waffe auf den Boden fiel." Bis heute ist nicht ganz genau geklärt ob es wirklich Selbstmord oder doch ein Unfall war - oder womögliche andere Personen beteiligt waren. Tatsache ist, dass van Gogh zwei Tage nach der Schussverletzung verstarb. Seine Gemälde sind bis heute weltberühmt.

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