Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Zum Scheitern verurteilt? USA wollen in Ankara vermitteln

Vor dem Hintergrund des Nordsyrien-Konflikts hat US-Vizepräsident Mike Pence den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara getroffen. Zunächst war ein bilaterales Gespräch mit Erdogan geplant. Später sollte es in größerer Runde ein weiteres Treffen geben. Ob die Vermittlungsversuche fruchten werden, ist fraglich. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen Brief an Erdogan geschickt. Darin schreibt er, dass dieser kein "Dummkopf" sein solle - er könne "ein großartiges Abkommen" mit den Kurden erreichen. Vor rund einer Woche hatte die Türkei eine Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien begonnen. Sie stuft die Miliz als Terrororganisation ein und will eine Sicherheitszone entlang der syrisch-türkischen Grenze errichten. Die Kurdenmilizen sollen daraus vertrieben werden . Die Kurdenmiliz YPG wiederum hatte die USA im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat massiv unterstützt. Der türkische Militäreinsatz ist erst durch den US-Truppenabzug möglich geworden. International stößt das Vorgehen der Türkei auf Kritik. Auch die USA haben eine sofortige Waffenruhe gefordert und Sanktionen gegen die Türkei verhängt .

Nachrichten unserer Partner

image beaconimage beaconimage beacon