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Explosion in Lyon: Polizei sucht Montainbiker

Nach der Explosion im Herzen der französischen Großstadt Lyon mit mindestens 13 Verletzten haben Ermittler auf der Suche nach einem Tatverdächtigen an Augenzeugen appelliert. Die Polizei veröffentlichte das Bild von einem Mann, etwa 30 Jahre alt, der eine dunkle Sonnenbrille trägt und ein schwarzes Mountainbike schiebt. Der Verdächtige soll den Sprengsatz vor einer Bäckerei in der Innenstadt deponiert haben. Präsident Emmanuel Macron nannte die Explosion (Interview des YouTubers Hugo Travers) kurz nach dem Vorfall einen „Angriff“. Innenminister Christophe Castaner wies die Präfekten im ganzen Land an, die Sicherheitsmaßnahmen an Orten zu verstärken, an denen sich viele Menschen aufhalten. Das seien etwa Sport- oder Kulturveranstaltungen. Die Explosion ereignete sich am frühen Freitagabend gegen 17.30 Uhr im belebten Zentrum der Metropole im Südosten Frankreichs – in der Victor-Hugo-Straße im historischen Stadtzentrum zwischen den Flüssen Saone und Rhone. Nach Medienberichten („Franceinfo“) unter Berufung auf das französische Innenministerium war ein Beutel oder Koffer, der einen Sprengsatz mit Schrauben und Muttern enthalten haben soll, explodiert. Anti-Terror-Staatsanwälte haben die Ermittlungen übernommen, Plätze und Straßen im Zentrum werden überwacht. Unmittelbar nach dem Vorfall wurden zwei Metrostationen in der Innenstadt geschlossen, der Bereich rund um den Tatort abgesperrt. Die Präfektur rief Anwohner auf, sich fernzuhalten und keine Gerüchte zu verbreiten. Frankreich wird seit Jahren von einer islamistischen Terrorwelle erschüttert, dabei wurden rund 250 Menschen getötet. Erst im Dezember hatte der mutmaßliche Islamist Chérif Chekatt in der Straßburger Innenstadt das Feuer eröffnet – fünf Menschen starben, viele wurden verletzt. su
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