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Hitzewelle in Europa: Hilfe für Frankreichs Bauern

Europa steht eine neue Hitzwelle bevor. Frankreichs Landwirte erhalten nun staatliche Unterstützung zur Tierfuttergewinnung, damit sie ihr Vieh nicht notschlachten müssen. Nach dem heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung könnten auch im Juli wieder Temperaturrekorde aufgestellt werden. Am 28. Juni 2019 wurde in Frankreich zum ersten Mal die 46°C-Marke überschritten, in einer kleinen Gemeinde in der Region Hérault. Besonders für den Südosten Frankreichs, aber auch für Paris sagen die Meteorologen in dieser Woche Temperaturen über 40 Grad voraus. Die anhaltende Trockenheit hat vor allem Folgen für die Bauern. Nach der Dürre von 2018 und den ersten trockenen Monaten dieses Jahres müssen Viehzüchter in vielen Departments Heubestände dazukaufen, um ihre Tiere füttern zu können. Frankreichs Landwirtschaftsminister Didier Guillaume hat Sofortmaßnahmen für Agrarbetriebe vorgestellt. Demnach wird die Regierung neun weiteren Departments erlauben, Brachflächen zu mähen, um Tierfutter zu gewinnen. Seit dem 1. Juli gilt dies bereits in 24 Departments in der Mitte und im Süden des Landes. Mit dieser Maßnahme möchte die französische Regierung verhindern, dass Landwirte wie im vergangenen Jahr gezwungen werden, ihre Tiere aus Mangel an Futter notzuschlachten. Das würde den Markt aus dem Gleichgewicht bringen und die Fleischpreise senken.
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