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Pandamännchen nach Wien eingeflogen

Yuan Yuan, das Pandamännchen aus China, ist in seiner neuen Heimat angekommen, dem Zoo Schönbrunn in Wien. Dort habe er bereits gut gegessen, teilte Zoodirektorin Dagmar Schratter mit. Auf der Reise sei er entspannt gewesen und habe ebenfalls Bambussprossen gefressen, teilt der Wiener Tiergarten mit. Sein chinesischer Pfleger ist ebenfalls mitgekommen und wird die kommenden zwei Wochen bleiben, um seinem Schützling die Eingewöhnung zu erleichtern. Nach einem Quarantäneaufenthalt vor seiner Abreise verbringt das Pandamännchen aber noch einige Zeit weitgehend abgeschottet. Ab Ende Mai können die Zoobesucher in Wien dann beide Pandas sehen. Einen Blick hat jährige Yuan Yuan aber schon auf Yang Yang geworfen, das Pandaweibchen, das bereits in Wien lebt. Natürlich hofft man auf Nachwuchs, aber garantiert ist nichts, denn Pandas sind ausgesprochene Paarungsmuffel. Immerhin, Yang Yang gilt als besonders gute Pandamutter. Sie hat sich rührend um ihre Zwillinge gekümmert. Vielleicht helfen aber auch ihre künstlerischen Ambitionen im Bereich Malerei, die Begeisterung ihres neuen Partners zu wecken. Yang Yangs vorheriges Männchen, Long Hui, war 2016 überraschend im Alter von 16 Jahren gestorben. Yuan Yuan (Sprich: Juen Juen) ist mit knapp 20 Jahren schon in höherem Pandaalter. In der Natur werden die Tiere nur rund 20 Jahre alt, in Gefangenschaft können sie aber mehr als 30 Jahre leben. Berichten zufolge kann die Leihgebühr für die bei Zoobesuchern beliebten Pandas in die Millionen gehen. Die genauen Vertragsdetails für das neue Pandamännchen in Wien waren allerdings nicht zu erfahren. Verschwiegenheit in Schwarzweiß - nicht umsonst spricht man ja gerne von Panda-Diplomatie .
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