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Rettung nach Erdbeben in Italien: Mädchen war 17 Stunden verschüttet

Es ist ein kleines Wunder inmitten der italienischen Erdbeben-Tragödie. Nach über 17 Stunden haben Rettungskräfte in der schwer zerstörten Ortschaft Amatrice ein Mädchen aus den Trümmern befreit. Das zeigen Bilder des italienischen Senders Sky. Die 10-jährige war unter Schutt begraben gewesen, blieb aber offenbar unverletzt. Unter dem Applaus anderer Helfer konnte sie von einem Feuerwehrmann weggetragen werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch im Nachbardorf Pescara del Tronto wurde ein Mädchen aus den Trümmern gerettet. Insgesamt hat die Feuerwehr in der Erdbebenregion 215 Menschen lebend bergen können. Das teilte der zuständige Präfekt Bruno Frattasi am Donnerstag in Rom mit. In der Erdbebenregion in Mittelitalien seien mehr als 2000 Männer mit 400 Fahrzeugen eingesetzt, sagte Frattasi. Bei Bedarf könnten sofort weitere Helfer geschickt werden, zitierte ihn die italienische Nachrichtenagentur Ansa weiter. Das Erdbeben hatte ganze Dörfer der Regionen Latium und Marken dem Erdboden gleichgemacht. Die meisten Toten sind in den kleinen Gemeinden Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto zu beklagen. Nach dem schwersten Erdstoß in der Nacht zum Mittwoch gab es Hunderte Nachbeben.

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