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Airbus-Boeing-Streit: EU droht USA mit neuen Strafzöllen

Der Streit zwischen der EU und den USA um illegale Subventionen für Flugzeugbauer geht in eine neue Runde. Die EU-Kommission veröffentlichte eine Liste von amerikanischen Importprodukten, die möglicherweise mit Sonderabgaben belegt werden könnten. Dadurch soll der Schaden durch illegale Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing ausgeglichen werden. Er wurde von Brüssel zuletzt auf mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr geschätzt und vor allem durch Wettbewerbsnachteile für den europäischen Konkurrenten Airbus begründet. Um zu verhindern, dass die Vergeltungszölle auch europäischen Unternehmen schweren Schaden zufügen, startete die EU-Kommission zu ihrer Produktliste ein öffentliches Konsultationsverfahren, das bis Ende Mai dauern soll. Zudem muss auch ein Schlichter der Welthandelsorganisation noch grünes Licht für die Sonderzölle geben. Erst in der vergangenen Woche hatten auch die USA Pläne für Vergeltungszölle auf diverse Importe aus der EU vorgestellt. Sie beruhen darauf, dass einem WTO-Urteil zufolge auch der europäische Flugzeugbauer Airbus illegale Staatshilfen in Milliardenhöhe erhalten hat.
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