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Ehre sei Da Vinci - Jahrhundert-Ausstellung im Louvre

Sein berühmtestes Gemälde lockt jährlich Millionen Touristen an. Pünktlich zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci widmet der Pariser Louvre dem italienischen Jahrhundertkünstler eine eigene Sonderausstellung. Nie hat der französische Staat so viel Geld in die Hand genommen, um über 140 Zeichnungen, Skizzen, Briefe und einige der wenigen Meistergemälde da Vincis in einer Schau zu vereinen. Zu sehen ist auch Da Vincis "St Jérôme", eines von seinen Vincis Gemälden, an denen er teils Jahre lang arbeitete. Und auch die "Belle ferronnière" zeigt sich dem Besucher. Ein berühmtes Bildnis der Renaissance, Salvator Mundi, gehört ebenfalls zu den temporären Exponaten: Uber zehn Jahre haben die Vorbereitungen für diese Ausstellung gedauert. Ein echter Coup ist dem Louvre mit einer ikonischen Skizze gelungen. Kurator Vincent Delieuvin hat den Vitruvianischen Menschen für die Sonderausstellung gewonnen. Mit diesem Meisterwerk der Rennaissance ebnete Da Vinci der Kunst den Weg in die Neuzeit. Danach hatte es lange Zeit nicht ausgehen. Kein Wunder - der Renaissancekünstler bleibt für jede Stadt ein Zuschauermagnet. Fast eine Viertelmillionen Besucher lockt die Mona Lisa jede Woche ins Louvre. Mehrere Meisterwerke Da Vincis im Besitz italienischer Museen hatten bis auf die diplomatische Ebene für Verstimmungen gesorgt. Die rechtsradikale Lega-Partei in Italien wollte die Abstellung einiger Werke lange Zeit verweigern, um selbst im Da-Vinci-Jahr einen Prestigeerfolg zu verbuchen. Der in Paris verstorbene Renaissance-Künstler sei Zeit seines Lebens Italiener geblieben. Der Paris Louvre aber setzte sich durch und hat vor dem Start schon über 150.000 Tickets verkauft. Die Ausstellung ist für Paris auch ein Prestigepunkt gegenüber den Stimmen italienischer Nationalisten. Der Louvre als universales Museum auf französischem Boden muss nun zeigen, dass er seiner Verantwortung gerecht werden kann. Das wohl bekannteste Werk der Rennaissance - die Mona Lisa wird derweil künftig auch Gegenstand virtueller Realität. Nach mehreren Wochen der Restauration fand das Gemälde hinter neuer Glasverkleidung seinen Weg zurück in das Pariser Museum. Ein ähnliches virtuelles Erlebnis wird die Sonderausstellung zu Da Vinci nicht bieten, wohl aber einen grossen Menschenandrang. Mehr als 150.000 Tickets sind bereits einige Tage vor Eröffnung der Schau verkauft worden. Bei einem täglichen Fassungsvermögen von rund 7000 Besuchern lässt sich einfach ausmalen, dass der Run auf Da Vinci schon eröffnet ist.
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