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Endspurt zur Europawahl: 21 Länder wählen an diesem Sonntag

Noch laufen die letzten Vorbereitungen für die Europawahlen an einigen Orten auf Hochtouren. An diesem Sonntag sind neben Deutschland 20 weitere EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, ihre Abgeordneten für das Europaparlament zu bestimmen. Große Parteien müssen mit Verlusten rechnen Den Christ- und Sozialdemokraten werden im Vergleich zur Europawahl 2014 Verluste prognostiziert, Zugewinne werden bei EU-kritischen und nationalistischen Parteien erwartet. Dennoch: CSU-Politiker und EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber hofft trotz der prognostizierten Verluste auf den Posten des EU-Kommissionspräsidenten genau so wie sein sozialdemokratischer Herausforderer der Niederländer Frans Timmermans. Marathonwahl: 4 Wahltage in 28 EU-Ländern Die über vier Tage andauernde Marathonwahl hatte bereits am Donnerstag in den Niederlanden und Großbritannien begonnen, am Freitag wählten Irland und Tschechien , am Samstag folgten Lettland, Malta, die Slowakei und die französischen Überseegebiete. In einigen Staaten fiel die Wahlbeteiligung gering aus, in Tschechien hatten gerade mal 20 Prozent der Bürger an die Urnen bewegt. In Deutschland hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über eine Video-Botschaft, die über die Sozialen Netzwerke verbreitet wurde, zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. Erste Prognosen zur Verteilung der 751 Mandate im EU-Parlament werden am frühen Sonntag Abend ab 19.30 Uhr erwartet. In Italien schließen die Wahllokale allerdings erst um 23 Uhr.

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