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Erster Schnee in Sicht: Temperatursturz: Kaltfront knipst den Sommer aus

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 29.08.2019 Jo Studnik
Der Herbst rückt uns auf die Pelle, doch zunächst bäumt sich der Sommer noch einmal auf. © Patrick Pleul/dpa Der Herbst rückt uns auf die Pelle, doch zunächst bäumt sich der Sommer noch einmal auf.

Man sollte es kaum glauben: Am Sonntag beginnt der Herbst, jedenfalls für die Wetterkunde. Kalendarisch startet die kühlere Jahreszeit erst am 23. September, aber bereits der Monatswechsel leitet einen radikalen Wetterumschwung ein.

Bis 33 Grad, heftige Unwetter möglich

Bis dahin gibt der Sommer in unserer Region noch einmal alles: Schweißtreibende Höchstwerte von bis zu 33 Grad, dazu noch heftige Hitzegewitter, die laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ab Donnerstagnachmittag in einem breiten Streifen zwischen Fläming und der Uckermark auch Berlin erfassen können. 

Verantwortlich dafür ist das Unwettertief Andreas, das von Skandinavien aus einen Keil zwischen mehrere Hochs über dem Atlantik und Osteuropa treibt. Örtlich ist mit heftigem Starkregen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter, Sturmböen bis zu 80 km/h und größerem Hagel zu rechnen. Im Süden können die Höchstwerte bis zu 32 Grad erreichen, im Nordwesten Brandenburgs etwas weniger heiße 27 Grad.

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Freitag verbreitet Frühnebel

Erst in der zweiten Nachthälfte klingen die Gewitter aus, und von der Prignitz klart es zum Freitagmorgen hin auf. Die Nachtwerte fallen in Berlin kaum unter die 20-Grad-Marke. Vorsicht Autofahrer im Umland: Es ist verbreitet mit flachen Nebelfeldern zu rechnen!

Diese lösen sich tagsüber auf, und die Temperaturen schießen wieder bis über die 30-Grad-Marke. Im Südwesten sind weiterhin Schauer und Gewitter wahrscheinlich.

Temperatursturz zur neuen Woche

Zum Wochenende bäumt sich der Sommer zum großen Finale auf: Bei bis zu 33 Grad bilden sich am Sonnabend ein paar Quellwolken, die aber zunächst noch folgenlos bleiben. Auch der Sonntag - meteorologischer Herbstanfang, bleibt zunächst sonnig und trocken. Doch ab Nachmittag verdichten sich die Wolken, und es regnen einzelne Schauer und Gewitter ab. Die Nacht zu Montag bleibt es stark bewölkt, und der Regen kann kräftig aufdrehen.

Nun gehen die Temperaturen spürbar in den Sinkflug über. Mit minimal zwölf Grad im Umland bleibt die Nacht noch vergleichsweise mild, aber nun schaffen es die Höchstwerte kaum noch, die 20-Grad-Marke zu erreichen.

Im Süden fällt der erste Schnee

Damit sind wir allerdings noch ziemlich gut bedient, denn weiter südlich klopft in den höheren Lagen in der neuen Woche bereits der Winter an. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze und die Nachtwerte fallen in den Frostbereich.

So dramatisch fällt der Wetterwechsel bei uns nicht aus. Mit hochsommerlicher Hitze ist es dem Wettertrend zufolge allerdings auch in unserer Region zunächst vorbei - selbst wenn es zur Wochenmitte mit Glück noch einmal zu sommerlichen 25 Grad reichen könnte. Doch der Ausblick auf die erste Septemberhälfte zeigt: Der Hochsommer hat sich ausgetobt, der Maßstab für den Spätsommer liegt eher an der 20-Grad-Marke. Die Nachtwerte bleiben zweistellig. Somit bleibt uns ein brutaler Temperaturschock erspart, der Übergang zum Herbst erfolgt bei angenehm milden Werten, die selbst Nächte im Biergarten oder im heimischen Garten ermöglichen. Ein sanfter Sommerabschied, der sich vielleicht noch den ganzen September über so fortsetzten könnte. JSt 

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