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Hier ist die Unwettergefahr vor dem Temperatursturz am größten

WELT-Logo WELT 29.08.2019

Am Donnerstag wird es wechselnd bewölkt mit längeren heiteren Abschnitten. Im Norden, vereinzelt auch im Süden, gewittrige Regenfälle, sonst meist trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 29 Grad, im Osten bis 32 Grad. Quelle: WELT © WELT Am Donnerstag wird es wechselnd bewölkt mit längeren heiteren Abschnitten. Im Norden, vereinzelt auch im Süden, gewittrige Regenfälle, sonst meist trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 29 Grad, im Osten bis 32 Grad. Quelle: WELT

Über viele Teile Deutschlands sind am Mittwoch schwere Gewitter hinweggezogen. Zugleich bleibt es bis kommende Woche heiß, dann wird es kälter. „Nächste Woche gibt es einen ersten Hauch von Herbst“, sagte Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. „Am Montag und am Dienstag rutschen die Temperaturen am Tag deutlich nach unten.“

So soll es am kommenden Dienstag tagsüber nur noch neun bis 19 Grad heiß werden. Die neun Grad herrschten bei Dauerregen am Alpenrand, die 19 im Westen entlang des Rheins. „Das heißt, der Herbst sendet nächste Woche sehr wahrscheinlich die ersten Grüße“, sagte Jung. In den höheren Lagen der Alpen könne es spätestens in der Nacht zu Mittwoch sogar die ersten Schneeflocken der Saison geben.

Das Wetter in Berlin und Brandenburg kann am Donnerstag ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab Mittag vereinzelt mit starken Gewittern und stürmischen Böen. Dazu gibt es Höchsttemperaturen von 27 bis 32 Grad. Für den späten Nachmittag rechnen die Meteorologen mit Unwettern, die von Fläming über Berlin bis in die Uckermark wandern.

In der Nacht zu Freitag soll es weitere Gewitter geben. Autofahrer müssen besonders aufpassen: Wegen Nebels kommt es gebietsweise zu Sichtweiten unter 150 Metern. Der Freitag wird dann wieder heiter und überwiegend trocken.

In Hessen müssen sich die Menschen in den kommenden Tagen auf teilweise heftige Unwetter einstellen. Der Donnerstag beginnt laut Prognose stark bewölkt, vielerorts sind kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten. Teils sei mit Sturmböen und Hagel zu rechnen. Bei Höchsttemperaturen um 30 Grad ziehen die Schauer im Laufe des Tages ab. In der Nacht bleibt es trocken, die Temperaturen sinken auf 10 bis 15 Grad. Stellenweise kann sich Nebel bilden.

In Nordrhein-Westfalen beginnt der Donnerstag vielerorts mit Schauern und teils kräftigen Gewittern, bei starker Bewölkung zeigt sich die Sonne nur selten. Im Tagesverlauf ziehen die Schauer dann ab bei sommerlichen Temperaturen bis zu 27 Grad. In der Nacht bleibt es trocken, die Temperaturen sinken auf 9 bis 14 Grad.

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Bayern hingegen kann sich auf ein vorerst letztes hochsommerliches Wochenende freuen. „Vielerorts steigen die Temperaturen über die 30-Grad-Marke“, teilte der DWD mit. Einzelne Gewitter gibt es voraussichtlich am Samstagabend nur an den Alpen. Zuvor wird es mit viel Sonne sommerlich – am Untermain sind bis zu 33 Grad möglich.

Schwere Gewitter mit Starkregen hatten am Mittwochabend in Hamburg für 57 Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen beschäftigten die Einsatzkräfte vor allem in den Stadtteilen Bramfeld, Farmsen und Rahlstedt im Nordosten der Hansestadt, wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte. Auch herabgefallene Äste sorgten für Behinderungen. Laut Feuerwehrangaben wurde bei den Unwettern am Mittwochabend niemand verletzt. Zeitweise seien bis zu 13 Feuerwehren im Einsatz gewesen.

Ein kräftiger Gewitterschauer mit Hagel und Starkregen führte auch am Mittwochabend in Schwerin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Dauereinsatz der Feuerwehren. Besonders betroffen war laut Feuerwehrangaben der Innenstadtbereich. Die Tiefgarage des Stadthauses sei auch am Morgen noch überflutet gewesen. Fahrstühle würden nicht funktionieren, da die Schächte noch voller Wasser seien. Laut des Wetterstudios von NDR 1 Radio Mecklenburg-Vorpommern fiel am Schweriner Schloss so viel Regen wie sonst in einem Monat.

Im Niedersachsen zählte die Feuerwehr mehr als 200 vollgelaufene Keller und Wohnungen in Delmenhorst und dem näheren Umland, wie die Großleitstelle Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Wassermassen behinderten zudem den Verkehr.  Für Donnerstag sagten die Meteorologen für Niedersachsen noch einzelne Gewitter mit Starkregen voraus. Am Freitag soll das Wetter besser werden. „Meist heiter und trocken“, lautet die Prognose. Auch am Samstag sei es verbreitet freundlich.

Nach einem Gewitter liegt ein umgestürzter Baum neben dem Außenbereich einer Bochumer Eisdiele © dpa Nach einem Gewitter liegt ein umgestürzter Baum neben dem Außenbereich einer Bochumer Eisdiele

In Mecklenburg-Vorpommern führten schwere Gewitter ebenfalls zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Allein in Rostock rund 150 und damit mehr als zunächst registriert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Darunter waren einige überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller und abgebrochene Äste.

Große Teile eines Baumes liegen nach einem Unwetter auf einer Straße in Rostock Quelle: dpa/Frank Hormann © dpa/Frank Hormann Große Teile eines Baumes liegen nach einem Unwetter auf einer Straße in Rostock Quelle: dpa/Frank Hormann

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