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Ramadan im Jüdischen Museum

In Brüssel ist der Beginn des Ramadans an einem besonderen Ort gefeiert worden: im Jüdischen Museum. Dazu hatten sich 250 Gäste verschiedener Religionen und Überzeugungen eingefunden. Vor fünf Jahren war das Jüdische Museum Ziel eines Terroranschlags gewesen. "Jeder weiß, dass bei diesem Anschlag vier Menschen getötet wurden", sagt Brüssels Bürgermeister Philippe Close. "Es ist von großer Symbolkraft, dass jetzt aus Anlass des Ramadans Muslime ins Jüdische Museum kommen, um gemeinsam zu feiern." Das Museum wurde 2017 wiedereröffnet. Es widmet sich nun verstärkt Themen der Integration. Das ist Mahinur Ozdemir. Sie sitzt im belgischen Parlament. "Ich bin glücklich, den Ramadan mit anderen zu erleben. Das ist wichtig für die islamische Gemeinde. Es ist ein Monat der Solidarität." Das Fest brachte Speisen und Getränke aus verschiedenen Kulturen zusammen. "Nur ein paar Tage vor den Wahlen wünschen wir uns von unseren Politikern, dass sie sich durch dieses Fest inspirieren lassen. Wir brauchen mehr solche Initiativen", sagt Kawter Burzin, eine Sozialarbeiterin. Der Abend begann mit einem Quiz über jüdische und muslimische Kultur, sodass Teilnehmer auf unterhaltsame Weise voneinander lernen konnten. Pascale Falek Alhadeff, Direktorin des Jüdischen Museums: "Es ist eine wichtige Botschaft an jeden, nämlich zu zeigen, dass wir zusammen leben und von einander lernen können. Und wir können zusammen Spaß haben."
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