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Riesige Wasserhose bedroht Valencia

Tages-Anzeiger-Logo Tages-Anzeiger 29.11.2016
© Bereitgestellt von Tagesanzeiger

Das schlimmste Unwetter seit neun Jahren hat Valencia ins Chaos gestürzt. Zahlreiche Strassen verwandelten sich in Flüsse.

In der Region um die ostspanische Stadt Valencia regnete es bis in die frühen Stunden des Montags in Strömen. Über das Meer vor der Küste Valencias fegte auch eine riesige Wasserhose.

Zahlreiche Strassen verwandelten sich schon am frühen Sonntagabend in Flüsse, es gab viele Überschwemmungen. In mehreren Schulen fiel der Unterricht deshalb am Montag aus, Läden öffneten wegen der Schäden zunächst nicht oder erst gegen Mittag. Einige Landstrassen und Tunnelzufahrten blieben am Montag gesperrt, Einkaufszentren standen metertief unter Wasser.

Zweithöchste Alarmstufe

Die Feuerwehr wurde zu Hunderten von Einsätzen gerufen. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden allerdings nicht. Die zweithöchste Alarmstufe blieb am Montag zunächst in Kraft.

Wie der Notdienst der Autonomen Gemeinschaft Valencia mitteilte, prasselten zwischen Sonntag und Montag innerhalb weniger Stunden 152 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel. Bis Freitag hatte die Region Valencia für dieses Jahr insgesamt erst 176 Liter Regen gehabt. Auch am Montag und Dienstag sollte es nach Angaben von Meteorologen weiterregnen.

Ein schlimmeres Unwetter wurde nach Angaben der Behörden in der Gegend um Valencia zuletzt vor rund neun Jahren registriert. Am 11. Oktober 2007 wurden 168 Liter pro Quadratmeter gemessen.

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