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Sturmtief „Egon“: Bis zu 20 Zentimeter Schnee in der Eifel – Baum stürzt auf Pkw

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 13.01.2017 ksta
14944A00A3948F01 © dpa 14944A00A3948F01

Viel Schnee gibt es in der Region rund um Köln vor allem in der Eifel und im Bergischen. 

+++Schnee in Blankenheim+++

In Blankenheim schneit es am Freitagmorgen. Eine dichte Schneedecke bedeckt die Straßen.

Wie die Polizei am Morgen mitteilt, kam es zu Verkehrsbehinderungen. In den Höhenlagen seien bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen. Bislang habe es 15 polizeiliche Einsätze gegeben. 

„Überwiegend bezogen sich die Einsätze auf liegengebliebene Fahrzeuge und dadurch bedingte Verkehrsstörungen“, berichtet die Polizei weiter. Bei den Unfällen wurde niemand verletzt.

+++Bäume stürzten auf L331 bei Königswinter+++

Zu drei Einsätzen rückte die Feuerwehr Königswinter bislang wetterbedingt am Freitagmorgen aus. In Rauschendorf stürzte ein Bauzaun auf die Straße „Am Tor“. Die Durchfahrt wurde versperrt.

Gleich an zwei Stellen stürzten Bäume auf die Landstraße 331 zwischen der Auffahrt Petersberg und der Margarethenhöhe. Grund war die Schneelast. Ein Baum traf ein Auto, dessen Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt.

17 Feuerwehrleute waren im Einsatz und entfernten die Hindernisse. Der Einsatz dauerte rund 20 Minuten.

+++Unwetterwarnung für weite Teile NRWs aufgehoben+++

Sturmtief „Egon“ hat Nordrhein-Westfalen weitgehend verschont. Der Deutsche Wetterdienst hob seine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall für weite Teile von NRW am Freitagmorgen auf. Nur im Bergischen Land könne es noch ein wenig stärker schneien, sagte Meteorologe Thomas Gerwin. Auch in der Eifel liegt Schnee.

„Aber wo es den dicken Berufsverkehr gibt, da ist das Thema Schnee durch.“

Viel Schnee und heftigen Sturm hatten die Meteorologen befürchtet, aber die großen Komplikationen im Berufsverkehr blieben am Morgen aus. Vor allem in den bergigen Regionen des Landes fiel in der Nacht Schnee. Größere Unfälle gab es zunächst aber nicht. 

Schnee gab es unter anderem im Sauerland, im Siebengebirge, in der Eifel und im nördlichen Münsterland. Im Bergischen Land lag in der Nacht auf der Autobahn 4 eine geschlossene Schneedecke, ebenso auf der Autobahn 44 bei Aachen, berichtete die Polizei in Köln. Die Polizei in Bonn meldete viele Anrufe wegen Schnee und Sturm. Unter anderem lagen Bäume auf der Straße.

Im Berufsverkehr gibt es am Morgen folgende Meldungen:

Auf der A4 Olpe Richtung Köln zwischen Overath und Kreuz Köln-Ost gibt es 15 Kilometer stockenden Verkehr sowie auf der A4 Köln Richtung Olpe zwischen Gummersbach und Kreuz Olpe-Süd mehrere Staus auf 20 Kilometer Länge.

Auf der A4 Aachen Richtung Köln zwischen Kreuz Kerpen und Frechen-Nord gibt es nach einem Unfall am Morgen fünf Kilometer Stau.

Auf der A59 Bonn Richtung Köln zwischen Spich und Dreieck Köln-Porz gibt es acht Kilometer Stau.

Baum im Gleis bei Bonn

Bei der Bahn gab es Störungen im Norden von Nordrhein-Westfalen. Bei Gronau stürzte ein Baum auf die Gleise. Züge nach Enschede in den Niederlanden fielen aus. Auch bei Bonn störte ein umgestürzter Baum den Regionalverkehr.

An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn startete der Flugverkehr am Morgen ohne Probleme. „Hier ist alles grün“, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Airports. In Köln/Bonn hieß es am Morgen: „Ganz normaler Winterbetrieb, Start- und Landebahn sind frei.“

Der Deutsche Wetterdienst hatte bis zu 30 Zentimeter in den Hochlagen erwartet. Für das Flachland hatten sie mehr als 10 Zentimeter prognostiziert und vor Folgen für den Berufsverkehr gewarnt.

Am Wochenende soll es „unbeständig winterlich“ bleiben. Immer wieder müsse mit Schneeschauern gerechnet werden, warnte der DWD. Das Sturmtief „Egon“ werde sich aber verabschieden.

Im Flachland werde es mit Temperaturen knapp unter 0 Grad etwas kühler als bislang, wie Meteorologe Gerd Budilovsky vom Deutschen Wetterdienst Essen am Freitagmorgen mitteilte. Er rechnete mit wenig Niederschlag. „Ab und zu können aber kleine Schneeschauer auftreten.“ Mit etwas Glück komme in Nordrhein-Westfalen vereinzelt für wenige Stunden die Sonne durch, ansonsten bleibe das Wochenende aber eher wolkig. (dpa, hin)

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