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Ursula von der Leyens EU-Kommission steht

In Brüssel hat die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die erste Frau in diesem Amt, ihr Team vorgestellt. Der neuen Kommission liegt eine historische, nahezu perfekte Geschlechter-Parität zu Grunde. Von der Leyen sagte, Brüssel wolle eng am Herzen der Bürger arbeiten. Sie wolle eine flexible, moderne und agile Kommission, so die frühere deutsche Ministerin. Sie wolle einer Behörde vorstehen, die darauf höre, was die Europäer wollten. Bei der Geschäftsverteilung gingen die Top-Ressorts an große Name. So soll der bisherige Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans seien Titel behalten, künftig aber für die Klimapolitik verantwortlich sein. Hier hat von der Leyen besonderen Ehrgeiz. Europas Grüner Deal müsse zum Markenzeichen werden, sagte sie. Im Kern gehe es um die Selbstverpflichtung, der erste klimaneutrale Kontinent zu werden. Der langjährige Chefsprecher der Juncker-Kommission, Magaritis Schinas, wird künftig EU-Kommissar für die europäische Lebensweise - dahinter verbrigt sich vor allem die Immigration, ein weiteres Top-Ressort. Es müsse eine noble Aufgabe für die EU sein, schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen, aber auf ordentliche und ordnungsgemäße Weise. Von der Leyens Kommission muß in den nächsten Wochen vom Europäischen Parlament bestätigt werden. Sie enthält 13 Frauen und 14 Männer - ein deutlicher Fortschritt gegenüber der scheidenden Kommission, die nur acht Frauen hatte.
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