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Warum knirscht Schnee?

Welt der Wunder-Logo Welt der Wunder 10.01.2018 Holly Hey
Schnee © iStock-invizbk Schnee

Wenn es frisch geschneit hat, die Sonne scheint und es angenehm kühl draußen ist, lädt das Wetter zu einem winterlichen Spaziergang ein. Jeder wird das Geräusch kennen, wenn es dann beim Laufen unter den Schuhen knirscht. Doch warum ist das so?

Im Winter packt der Schnee die Landschaft in Watte und lässt alles friedlich und still erscheinen. Der Grund dafür: Schnee besteht zu 90 Prozent aus Luft und ist wegen seiner geringen Dichte ein idealer Schalldämpfer. Der Schall wird von ihm verschluckt und Geräusche werden leiser. 

Am Boden verlieren die Eiskristalle, die vom Himmel rieseln, ihre Form. Die sternen-, säulen- oder nadelförmigen Kristalle verbinden sich untereinander zu einer Art Netzwerk. Gerade wenn Temperaturen unter null Grad herrschen, ist das Gebilde sehr stabil. 

Und woher kommt nun das Geräusch?

Tritt man bei einem Winterspaziergang auf den Schnee, geht das Konstrukt kaputt. Die Schneekörner zerbrechen und reiben aneinander. Diesen Vorgang nehmen wir als Knirschen wahr. Wenn die Temperaturen wieder steigen, taut der Schnee. Durch das Schmelzwasser lassen sich die Kristalle mühelos gegeneinander verschieben. Das Knirschgeräusch wird dadurch schwächer. 

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