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Aktuelles zu Sturmtief "Sabine": Sturmwarnung für Deutschland: Erste Schulen kündigen Schließung an

stern-Logo stern 07.02.2020 rös
Am Wochenende wird Sturmtief "Sabine" über Deutschland hinwegziehen. Die orkanartigen Böen dürften wie im Archivbild wieder einige Bäume zu Fall bringen. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge daher wenn möglich in die Garage stellen © Picture Alliance/David Young Am Wochenende wird Sturmtief "Sabine" über Deutschland hinwegziehen. Die orkanartigen Böen dürften wie im Archivbild wieder einige Bäume zu Fall bringen. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge daher wenn möglich in die Garage stellen

Sturmwarnung für Deutschland +++ Diverse Schulen in NRW am Montag geschlossen +++ Alle Neuigkeiten zu Sturmtief "Sabine".

Deutschland steht ein schwerer Wintersturm bevor: Ab Sonntag werden weite Teile des Landes von den Fronten des atlantischen Orkanstiefs "Sabine" erfasst, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Zu rechnen ist demnach mit gefährlichen Sturmböen von bis zu hundert Stundenkilometern. Vereinzelt werden Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von 110 Stundenkilometern oder mehr erwartet.

Alle Neuigkeiten zu Sturmtief "Sabine" finden Sie hier.

+++ NRW: Diverse Schulen bleiben am Montag geschlossen +++

Mehrere Kommunen und Schulen in NRW haben bereits angekündigt, dass am Montag wegen des Sturmtiefs "Sabine" kein Unterricht stattfinden wird, darunter Neuss, Grevenbroich, Rommerskirchen und Kaarst. Wie "RP Online" berichtet, hatte das zuständige Landesministerium zuvor alle Schulen auf die Wetterlage aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass nach bestehender Rechtslage alle Schulleitungen und -träger aus Vorsorgegründen den Unterricht ausfallen lassen können. 

Quelle: "RP Online"

+++ Köln: Tierpark schließt früher, Parks und Friedhöfe meiden +++

Die Stadt Köln teilte am Freitag mit, dass aufgrund des Sturms der Lindenthaler Tierpark ebenso wie der Botanische Garten spätestens um 12 Uhr schließen. Ein Teil des Nordfriedhofs bleibe aus Sicherheitsgründen am Sonntag ebenfalls geschlossen. Generell bittet die Stadt die Bevölkerung darum, Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen zu meiden, da Gefahr durch umstürzende Bäume oder abbrechende Äste bestehe. "Im Laufe des Montags wird entschieden, ob Entwarnung gegeben werden kann und die Anlagen wieder öffnen", heißt es in der Mitteilung.

Quelle: Stadt Köln

+++ Bundesliga: Enstscheidung über Spielabsage am Sonntag +++ 

Ob wegen des drohenden Sturmtiefs am Sonntag die Austragung des Fußball-Bundesligaspiels in Mönchengladbach gefährdet ist, kann endgültig erst am Spieltag geklärt werden. "Das Spiel ist aktuell nicht gefährdet. Der heftigste Teil des Sturms soll erst nach dem Spiel stattfinden, das würde dann höchstens die Abreise betreffen", sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz vor dem Derby gegen den 1. FC Köln. Anpfiff ist planmäßig am Sonntag um 15.30 Uhr. Man sei in ständigem Kontakt und Austausch mit der Feuerwehr, hieß es weiter. 

Quelle: DPA

+++ Bahn: Haben Plan für extreme Wetterlagen +++

Der Straßen- und Bahnverkehr im ganzen Land wird aller Voraussicht nach stark beeinträchtigt. Die Deutsche Bahn erklärte am Freitag, sie beobachte die Wetterlage genau. Ein Sprecher verwies auf einen für extreme Wettersituationen vorbereiteten Stufenplan, der gegebenenfalls in Kraft gesetzt werden soll. Dieser sieht unter anderem vor, dass "benötigte Technik und Reparaturfahrzeuge Standby gehalten werden sowie Mitarbeiter und Räumkräfte sich auf ihren möglichen Einsatz vorbereiten".

Quelle: DPA

+++ Interaktive Karte: Sehen Sie live, wo Sturmtief "Sabine" gerade bläst +++

Die untenstehende interaktive Karte zeigt, wo es gerade besonders stürmisch ist. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik auch die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene auch auf beispielsweise Regen oder Schnee umgestellt werden. 

Infos zur Karte: Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". Aktuelle Warnungen zur Unwetterlage gibt es auch beim Deutschen Wetterdienst

Besonders betroffen ist laut DWD praktisch flächendeckend das Gebiet der alten Bundesrepublik, in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin fallen die Windgeschwindigkeiten größtenteils niedriger aus. Laut Meteorologen werden die Sturmfronten des Tiefs ab Sonntagmittag zunächst den Norden erfassen und sich dann kontinuierlich weiter nach Süden ausbreiten. Die Mitte Deutschlands mit Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie Teilen Sachsens soll ab etwa Sonntagnachmittag erreicht werden, Baden-Württemberg und Bayern erst in der Nacht zum Montag.

Quellen: Windy.com AFP

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