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Aprilwetter, Sturm, Temperatursturz: Willkommen in der Chaos-Wetterwoche

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 29.01.2018 berliner-kurier
Schnee © dpa (Symbolbild) Schnee

Als wären wir im Frühling, so startet die neue Woche: Überall zweistellige Werte in unserer Region, bis auf zwölf Grad steigen die Werte im Süden. Grund für diese unwinterliche Witterung ist ein Tiefdruckgebiet, das mit seinen milden Luftmassen bereits ab Nachmittag Richtung Osten und Baltikum abzieht.

Sturmböen bis 70 km/h

Sonne werden wir in unserer Region laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Montag wohl nicht sehen, stattdessen fällt zeitweise Sprühregen. Dem Tief folgt in der zweiten Tageshälfte eine Kaltfront nach - der Wetterwechsel vollzieht sich stürmisch: zwischen Montag und Dienstag ist mit teils stürmischen Böen von bis zu 70 km/h zu rechnen. Aktuell hat der DWD eine Warnung vor "markantem" Wetter für unsere Region in Kraft gesetzt - die dritthöchste Warnstufe des Wetterdienstes.

Nachts sacken die Werte auf etwa vier Grad ab. Dienstag ist von der Kälte noch nicht allzuviel zu spüren: Der DWD rechnet nochmals mit Höchstwerten zwischen sieben und neun Grad. Dazu gibt es einen Wechsel von vielen Wolken und heiteren Abschnitten. Nachts flaut der Wind ab und  die Temperaturen nähern sich wieder der Frostgrenze.

Aprilwetter pur: Sonne, Graupel und Schneeschauer

Mittwoch zieht neuer Regen auf, die Temperaturen erreichen nochmals Werte bis zu neun Grad, und vereinzelt sind Windböen zu spüren. Der Regen zieht nachts wieder ab und unter gebietsweise aufgelockerter Bewölkung sinken die Nachtwerte auf bis zu zwei Grad.

Aprilwetter pur erleben wir am Donnerstag: Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken kommt es gebietsweise zu Regen oder Graupelschauern. Einzelne Böen sind möglich. In der Nacht zu Freitag meldet sich bei Tiefstwerten von null Grad der Winter zurück: Gebietsweise rechnet der DWD mit Schneeregen- oder Schneeschauern. Aufofahrer in der gesamten Region sollten sich auf Glätte einstellen.

Zweistellige Frostwerte in Sicht?

Der Trend für den Februar ist weiterhin unsicher: Es deutet sich ein weiterer Temperaturrutsch an, allerdings ist noch unklar, ob wir nur eisige Nächte erleben oder sogar mit Dauerfrost rechnen müssen. Einige Wettermodelle prophezeien zwar bereits zweistellige Frostwerte mit beachtlichen Schneemengen. Andere Wettermodelle berechnen derzeit nahezu milde Höchstwerte bei leichtem Nachtfrost. Aus diesem Grund warten wir besser solange, bis sich eine klare Tendenz für die kommende Woche herauskristallisiert. JSt  

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