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Böen bis zu 140 km/h: Erster Orkan des Jahres sorgt Mittwoch für Chaos

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 02.01.2018 berliner-kurier
orkanfrüh © wetter.net orkanfrüh

Zumindest vom Wetter her sind wir in unserer Region ruhig in das neue Jahr gekommen, doch nun steht uns der erste Orkan des neuen Jahres bevor. Betroffen ist zunächst der Westen Deutschlands: Dort kommt am Mittwochmmorgen ein kräftiges Orkantief heran. Bis in die Niederungen, so Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net), werden die Auswirkungen des schweren Sturms spürbar sein. Und dieser hat auch reichlich Regen im Gepäck. Für den Oberrhein und weitere Flüsse im Südwesten ist mit markantem Hochwasser zu rechnen.

Schauerartiger Starkregen

Auch in unserer Region wird es am Mittwoch kräftig, teils schauerartig regnen - in der Uckermark gehen die Niederschläge laut Deutschem Wetterdienst (DWD) teils als Schneeregen ab.

Was die Sturmböen angeht, trifft das Tief voraussichtlich ab den frühen Morgenstunden mit heftiger Naturgewalt die westlichen und südlichen Bundesländer, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. In mittleren und höheren Lagen rechnet Dominik Jung sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.

orkan © wetter.net orkan

In Berlin und Brandenburg werden wir voraussichtlich ab Vormittag die Ausläufer des Sturmtiefs zu spüren bekommen: Der DWD rechnet mit Wind- und Stürmböen von bis zu 70 km/h. Die Temperaturen bleiben dabei mit fünf bis neun Grad relativ mild.

Erhebliche Auswirkungen im Bahn- und Flugverkehr

Aber noch ein weiteres Problem könnte uns am Mittwoch Probleme bereiten: Die markante Wetterlage könnte den Bahn- und Flugverkehr erheblich stören. Jung: „Wahrscheinlich werden wieder einige Bahnstrecken durch Sturmschäden gesperrt werden müssen, auch der Flugbetrieb dürfte in Mitleidenschaft gezogen werden." Betroffen seien vor allem die Flughäfen Köln/Bonn, Frankfurt, Saarbrücken und Stuttgart. Da Flug- und Bahnverkehr überregional vernetzt sind, könnten diese Störungen auch Auswirkungen auf ICE-Verbindungen oder Flugverbindungen von und nach Berlin haben.

trendpic_bbb © DWD trendpic_bbb

Noch bis einschließlich Freitag setzt sich das wechselhafte, nasse und sehr stürmische Wetter fort - danach ist erst einmal mit einer Wetterberuhigung zu rechnen. Der weitere Trend des Deutschen Wetterdienstes deutet zwar auf einen spürbaren Temperaturrückgang in unserer Region hin: Demnach könnten die Tiefstwerte bald auf bis zu minus fünf Grad absacken, und auch tagsüber gerät die Frostgrenze wieder in Sichtweite. Aber Dominik Jung rät zur Zurückhaltung: „Echtes Winterwetter bis ins Flachland ist weiterhin nicht in Sicht." Strammer Winter - das erleben derzeit die Menschen in den nördlichen Bundesstaaten der USA und Kanadas: Dort fällt die Quecksilbersäule in diesen Tagen auf bis zu minus Grad herab. Davon sind wir doch sehr weit entfernt. JSt

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