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Cannes, Saint-Tropez und die Cote d‘Azur versinken im Starkregen

WELT-Logo WELT 01.12.2019
A picture taken on November 24, 2019 shows cars abandoned in a flooded area after heavy rains in Roquebrune-sur-Argens, souteastern France. - Two people were missing and hundreds of homes flooded on November 23, 2019 as heavy rains hit the Cote d'Azur in southern France, disrupting air and rail transport and leading to hundreds of evacuations. (Photo by Valery HACHE / AFP) Quelle: AFP/VALERY HACHE © AFP/VALERY HACHE A picture taken on November 24, 2019 shows cars abandoned in a flooded area after heavy rains in Roquebrune-sur-Argens, souteastern France. - Two people were missing and hundreds of homes flooded on November 23, 2019 as heavy rains hit the Cote d'Azur in southern France, disrupting air and rail transport and leading to hundreds of evacuations. (Photo by Valery HACHE / AFP) Quelle: AFP/VALERY HACHE

In Südfrankreich toben schwere Unwetter mit heftigem Regen und Überschwemmungen. Für die Départements Alpes-Maritimes und Var gilt höchste Alarmstufe.

Besonders betroffen sind demnach die Küstengebiete an der französischen Riviera und dort vor allem die beiden beliebten Urlaubsorte Saint-Tropez und Sainte-Maxime und ihre Umgebung. Der Zugverkehr in der Region wurde teilweise eingestellt. In Cannes sind Straßen überflutet worden, der Bürgermeister sprach von „großen Gefahren“ für alle, die in Autos unterwegs seien. 

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Im Département Var waren nach Behördenangaben 600 Feuerwehrleute und 300 Polizisten einsatzbereit. In den besonders gefährdeten Gebieten wurden Kräfte der Wasserrettung positioniert.

Zugverkehr eingestellt, Monaco-PSG abgesagt

Nach Angaben der französischen Bahn SNCF wurde der Zugverkehr zwischen den Städten Toulon und Ventimiglia an der italienischen Grenze ab 13.30 Uhr vollständig eingestellt. Auch zwischen Cannes und Grasse fuhren keine Züge mehr. Der Bahnverkehr sollte demnach frühestens am Montagvormittag wieder aufgenommen werden, sollte die Wetterwarnung bis dahin aufgehoben sein.

Das für Sonntagabend angesetzte Spitzenspiel der Ligue 1, zwischen AS Monaco und Paris Saint-Germain wurde auf Anweisung der Behörden des Fürstentums abgesagt.

Im Département Alpes-Maritimes wurden die Kinos ab dem frühen Nachmittag geschlossen. Kulturveranstaltungen wurden abgesagt. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Waldgebiete zu meiden. In Nizza ertönten Warnsirenen, um die Bewohner zur Wachsamkeit aufzurufen. In einem großen Supermarkt in Saint-Laurent-du-Var schlossen die Türen bereits nach Mittag, Kunden mussten das Geschäft unverzüglich verlassen.

Sintflutartige Regenfälle hatten bereits vor einer Woche in den beiden Départements zu ungewöhnlich schweren Überschwemmungen geführt. Straßen verwandelten sich in Flüsse, Schienen wurden überflutet, hunderte Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Sechs Menschen starben. Noch immer gilt für knapp 150 Gemeinden der Notstand.

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