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Deutscher Wetterdienst gibt nach "Thomas" Entwarnung

AFP-LogoAFP 24.02.2017
In Wuppertal stürzt ein Baum auf einen ICE: Der Deutsche Wetterdienst hat nach dem Sturmtief "Thomas" Entwarnung gegeben. "Thomas" führte vor allem im Bahnverkehr zu größeren Behinderungen. In Wuppertal stürzte ein Baum auf einen ICE. © Bereitgestellt von AFP Der Deutsche Wetterdienst hat nach dem Sturmtief "Thomas" Entwarnung gegeben. "Thomas" führte vor allem im Bahnverkehr zu größeren Behinderungen. In Wuppertal stürzte ein Baum auf einen ICE.

Sturmtief "Thomas" hat in weiten Teilen Deutschlands zu Beeinträchtigungen im Bahn- und Straßenverkehr geführt, mehrere Menschen wurden verletzt. Am Freitag gab der Deutsche Wetterdienst weitgehend Entwarnung. Nur im Osten Deutschlands und einzelnen weiteren Gebieten im Westen und Süden waren noch Sturmböen zu erwarten, die aber nicht mehr die orkanartige Kraft von "Thomas" haben sollten.

"Thomas" führte vor allem im Bahnverkehr zu größeren Behinderungen. In Wuppertal stürzte kurz vor dem Bahnhof ein Baum auf die Oberleitung und ins Gleis und traf auch einen ICE. Der Schnellzug musste evakuiert werden. In Nordrhein-Westfalen kam es darüber hinaus bei zahlreichen Regionalbahnen und S-Bahnen zu Verspätungen wegen Bäumen im Gleis und Oberleitungsstörungen.

In Velbert evakuierte die Feuerwehr eine mit hundert Menschen besetzte S-Bahn, die durch einen Oberleitungsschaden auf freier Strecke zum Halten gekommen war. In Schleswig-Holstein fuhr eine aus Bad Segeberg kommende Bahn am Donnerstagnachmittag gegen einen umgestürzten Baum. Die 51 Zuginsassen blieben unverletzt, mussten aber aus dem Zug evakuiert werden.

Auch im Autoverkehr kam es zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. Im Kreis Paderborn gab es zwei Schwerverletzte beim Zusammenstoß eines Autos mit einem auf die Fahrbahn gestürzten Baum. In Esche im Emsland erfasste eine Windböe am Donnerstagnachmittag ein Auto und drückte es auf die Gegenfahrbahn. Bei dem darauf folgenden Zusammenstoß mit einem entgegen kommenden Auto wurden zwei Menschen verletzt.

In Unterfranken meldete die Polizei rund hundert Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief. Auf der Bundesstraße B19 drückte der Wind den Anhänger eines Lkw auf die Gegenfahrbahn, dieser kollidierte mit einem Pkw. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Auf der Bundesstraße B13 erfasste eine Windböe einen Lkw-Anhänger und warf diesen um, der Unfall ging glimpflich aus.

In Dornhan-Leinstetten in Baden-Württemberg gab es vier Verletzte beim Einsturz eines aus Gerüstteilen erstellten Podiums. Eine Windböe hatte das Podium laut Polizei so heftig erfasst, dass es auf die Zuschauer einer fiel. Eine 56 Jahre alte Frau habe schwere Verletzungen erlitten, zwei Frauen im Alter von 58 und 46 Jahren und ein sieben Jahre altes Mädchen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Das Podium war als Kommentatorenbühne für den kommenden Rosenmontagszug aufgebaut worden.

In Hamburg brachte der Wind eine Hauswand eines Neubaus zum Einsturz, herabfallende Steine beschädigten ein Auto. Auch in anderen Teilen Deutschlands meldete die Polizei auffällig viele Einsätze im Zusammenhang mit "Thomas", diese gingen aber zumeist glimpflich aus.

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