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Gesperrte Straßen und umgeknickte Bäume nach Sturmtief

dpa-Logodpa 05.03.2019 dpa

Mit schweren Böen hat Sturmtief «Bennet» am Montag den Norden gequert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes DWD fegte der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde (10 Beaufort) über den Norden. Die Rettungsdienste in Schleswig-Holstein zählten mehr als 200 Einsätze. Mehrere Autofahrer wurden den Angaben zufolge leicht verletzt, etwa bei Zusammenstößen mit umgekippten Bäumen.

Ein Absperrband mit der Aufschrift ''Feuerwehr-Sperrzone'' ist während einer Übung der Feuerwehr gespannt. © Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv Ein Absperrband mit der Aufschrift ''Feuerwehr-Sperrzone'' ist während einer Übung der Feuerwehr gespannt.

Allein die Beamten der Polizeidirektion Kiel mussten von Montagmittag bis Dienstagfrüh über 70 Mal ausrücken. Menschen wurden nicht verletzt, wie Polizeisprecher Matthias Arends mitteilte. In der Landeshauptstadt waren die Beamten unter anderem wegen umgestürzter Bäume, herabfallender Dachziegel, umgewehter Baustellenabsperrungen, sowie «umherwandernder» mobiler Toiletten im Einsatz.

In Kiel-Mettenhof wurden insgesamt fünf geparkte Fahrzeuge durch umgestürzte Bäume beschädigt. In Heikendorf und in Neumünster stürzten Bäume auf Häuser. In Wilster im Kreis Steinburg lösten sich Teile eines Hochhaus-Daches. In Ahrensbök wurde das Dach einer Scheune beschädigt. In Flensburg brach der Hausgiebel eines Neubaus ein. Auf der B 430 zwischen Neumünster und Lütjenburg (Kreis Plön) führten umgekippte Bäume zwischen Gut Rantzau und Vogelsdorf zu einer stundenlangen Vollsperrung.

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In Hamburg rückte die Feuerwehr im Verlauf des Montags und in der Nacht zu insgesamt 75 Einsätzen aus. Hierbei ging es meistens um lose Dach- oder Baugerüstteile, abgeknickte Äste oder umgewehte Bäume oder versperrte Verkehrswege, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Bei zwei Einsätzen kam es zu Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr, weil Bäume in die Gleisanlagen von U- bzw. S-Bahn gefallen waren. Die Feuerwehr managte die Einsätze alle im «normalen Tagesgeschäft».

Nach Angaben des DWD soll sich das Wetter im Norden vorübergehend beruhigen. Für Mittwoch prophezeien die Meteorologen bei Temperaturen von bis zu 12 Grad einen zeitweise auffrischenden und böigen Süd- bis Südostwind.

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