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"Herbstlich" im Südwesten, Starkregen-Prognose für Berlin

DIE WELT-Logo DIE WELT 24.07.2017
Wetter in Berlin © dpa Wetter in Berlin

Mit dem Sommerwetter ist es erst einmal vorbei: In den kommenden Tagen sorgen Regen- und Gewitterwolken für herbstliche Stimmung. Ein Azorenhoch könnte den Sommer jedoch schon bald wiederbringen

Gummistiefel und Regenschirm gehören in den kommenden Tagen zum Dresscode. Schauer kommen reichlich vom Himmel, hieß es am Montag beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Schuld ist Tief "Zlatan", das derzeit ostwärts zieht und jede Menge schwerer Regenwolken mitbringt.

Die Meteorologen von wetter.net warnen am Montag vor allem im Westen und im Südosten Deutschlands vor heftigen Regenfällen. Auch Gewitter sind möglich. Teilweise müssen Anwohner mit lokalen Überschwemmungen rechnen. In den Gebieten mit Dauerregen liegen die Temperaturen nur bei 14 Grad Celsius. "Es sieht derzeit eher herbstlich statt sommerlich aus", sagte Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst. An der Oder herrschen hingegen noch sommerliche 26 Grad.

Zwischen Montagabend und Mittwoch sei in Berlin und Brandenburg mit Niederschlägen von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, teilte der DWD am Montag mit.

Schon in den vergangenen Wochen hatte es in Berlin und Brandenburg deutlich mehr geregnet als zu der Jahreszeit üblich. So fielen laut DWD in Berlin seit Jahresbeginn bis zum 22. Juli pro Quadratmeter etwa 435 Millimeter Regen – 33 Prozent mehr als im Langjahresmittel. In Tegel lag der Wert sogar 63 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat es im Gegensatz dazu in diesem Jahr weniger Neiderschlag gegeben als im langjährigen Durchschnitt. Während es in Sachsen-Anhalt nur drei Prozent waren, kommen Sachsen und Thüringen sogar auf 13 Prozent weniger als im Langjahresmittel.

In den kommenden Tagen rechnen die Meteorologen aber auch in Mitteldeutschland mit heftigen Niederschlägen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen soll es ab Montag Dauerregen geben, der laut DWD mit wenigen Unterbrechungen bis Mittwoch anhalte. Während die Meteorologen in Thüringen zunächst jedoch nicht mit Unwettern rechnen, sind diese in Sachsen-Anhalt durchaus möglich.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt erwarten die Wetterexperten Niederschläge von bis zu 80 Litern pro Quadratmetern. Ab Mittwoch soll Tief "Zlatan", das den starken Regen übers Land bringt, dann gen Osten abziehen.

Azorenhoch bringt Sommerwetter zurück

Wechselhaft mit starker Bewölkung wird es voraussichtlich auch am Donnerstag sein. Nach DWD-Angaben kann es zu Regenschauern und kurzen Gewittern kommen. Immerhin wird ein leichter Temperaturanstieg erwartet – die Höchstwerte könnten bei 18 bis 24 Grad liegen.

Hoffnung auf Sommerwetter gibt es den Wetterexperten zufolge erst wieder zum Wochenende: Dann könne ein Azorenhoch nach derzeitigem Stand zumindest dem Süden ein Stück Sommer zurückbringen. Schon Freitag sollen sich Sonne und Wolken den Himmel teilen. Schauer soll es bei 19 bis 26 Grad dann nur noch vereinzelt geben.

Am Samstag können die Deutschen nach aktuellem Stand viel Sonnenschein erwarten. Die Temperaturen reichen von 20 Grad an der See bis 31 Grad am Oberrhein. Am Abend ziehen im Westen dichtere Wolken auf – allerdings ohne Regenschauer.

Gewitter könnte es jedoch schon am Sonntag wieder geben. Gegen Abend könnten sie im Südwesten auftauchen. Ansonsten scheint der Sonntag heiß und sonnig bei 25 bis 35 Grad zu werden.

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