Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Hier könnte es am Wochenende schneien

WELT-Logo WELT 25.10.2018
© picture alliance/imageBROKER / Kurt Möbus

Sommer und Herbst haben uns in diesem Jahr regelrecht verwöhnt, doch nun ist es wohl endgültig vorbei mit dem "goldenen Oktober". Die Meteorologen sagen einen Kälteeinbruch voraus – mancherorts soll es sogar zum ersten Mal schneien.

Alle, die diesen sonnenverwöhnten Sommer und den wunderschönen Herbst genossen haben, müssen jetzt stark sein: Mit dem "goldenen Oktober" dürfte es nämlich endgültig vorbei sein. Nun sind Jacke und Pullover gefragt, in einigen Regionen sogar die Winterjacke. Und dabei hatte man doch das Gefühl, das schöne Wetter in diesem Jahr dauert ewig.

Doch nun bringt der Herbst dank eines Kälteeinbruchs viele Wolken und Sprühregen. Zunächst vor allem in Nordrhein-Westfalen. Die Höchsttemperaturen liegen in den kommenden Tagen nur noch bei 12 bis 14 Grad, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen sagte. "Das wird sich herbstlich anfühlen" - auch wenn der Wind etwas nachlasse. Am Rhein könne das Thermometer noch einmal über 15 Grad anzeigen. Am Wochenende fallen die Temperaturen nach DWD-Angaben unter zehn Grad. "Es wird frischer", sagte der Sprecher.

Mehr als zehn Grad erreichen die Temperaturen auch in Bayern nicht mehr, wie der DWD mitteilte. Am Freitag soll das Herbstwetter noch halbwegs freundlich bleiben: Nach Frühnebel am Morgen wechseln sich Sonne und Wolken ab. Ab Samstag wird es dann jedoch trüb, dazu regnet es länger, die Sonne lässt sich dagegen kaum blicken. Auf hochgelegenen Straßen der Alpen müssen Autofahrer mit Schneematsch rechnen. Laut DWD kann es ab etwa 800 Metern Höhe schneien.

Lesen Sie auch: Temperaturen kippen ins Winterliche

Zurück auf 21 Grad?

Am Sonntag wird es tagsüber bei grauem Himmel mit Temperaturen von drei bis neun Grad eher nass-kalt. In der Nacht zum Montag sind dann Minusgrade möglich. Dann könnten es laut Experten auch die tieferen Lagen schneien: "Am Sonntagmorgen ist es nicht ausgeschlossen, dass man in München oder Augsburg die ersten Schneeflocken der Saison zu Gesicht bekommen kann", teilte Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mit. Auch in den Mittelgebirgen müsste man sich auf einen ersten Wintereinbruch einstellen. "Dazu gehören an erster Stelle auch Winterreifen."

Jung macht aber auch Hoffnung: "Der kleine Wintereinbruch wird nicht von langer Dauer sein." Es würde rasch wieder wärme Luft nach Deutschland strömen. Je nach Wettermodell könnten die Temperaturen im Osten bereits am Dienstag wieder auf bis zu 21 Grad klettern. "Spätsommer im Osten und zugleich Frühwinter im Westen wäre ebenfalls ein mögliches Szenario."

Mehr auf MSN

Video wiedergeben

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von WELT

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon