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Horror-Tiefdruckserie sorgt mit Starkregen und Orkanböen für Chaos

männersache-Logo männersache 05.11.2019 maennersache
Sturmtiefs über Europa © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Sturmtiefs über Europa

Auf dem Atlantik ist zurzeit der Teufel los. Dort entsteht gerade Tiefdruckgebiet auf Tiefdruckgebiet und die bringen Walzen aus Orkanwinden und Starkregen mit sich. Die Folgen sind dramatisch.

Tiefdruckgebiet auf Tiefdruckgebiet

Die massiven Tiefdruckgebiete heißen in Deutschland Zed und Arne. Weil letzterer Name in Frankreich unbekannt ist, heißt es dort Amelie.

Auf einem Schiff vor der Südostküste Englands wurden Böen mit Geschwindigkeiten von 154 km/h gemessen.

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Entwurzelte Bäume und Stromausfälle

In Nordspanien und Südfrankreich sorgte eines der Tiefdruckgebiete bereits für massive Schäden in der Vegetation und für einen gigantischen Blackout.

In den Departements Pyrenees-Atlantiques, Landes, Dordogne, Charente-Maritime, Charente und Gironde fiel der Strom aus, 144.000 Personen waren davon betroffen.

Zusammenbruch des Verkehrs

Auf Straße und Schiene läuft zurzeit nicht viel in besagten Regionen. Der Zugverkehr ist nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, viele Straßen wurden vorsorglich gesperrt.

Die Polizei rät davon ab, das Haus zu verlassen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Waldgebiete sollten unbedingt gemieden werden.

Überschwemmungen und Monsterwellen

An der französischen Atlantikküste brechen sich zurzeit Wellen von 15 Metern Höhe, der Starkregen sorgt für massive Überschwemmungen in vielen Landstrichen. Teilweise fallen bis zu 42 Litern pro Quadratmeter.

Noch extremer erwischt es die slowenische und kroatische Adriaküste, wo lokal mehr als 100 Liter pro Quadratmeter fallen.

Diese Tief-Kette ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen, allerdings in abgeschwächter Form. In exponierten Höhenlagen muss allerdings immer noch mit Orkanböen jenseits der 100 km/h gerechnet werden.

Die Aussichten

Keine Beruhigung in Sicht. Während Arne alias Amelie sich langsam auflöst, stehen mit Benedikt und Carletto bereits die nächsten ausgeprägten Tiefs in den Startlöchern. Es bleibt also nasskalt und windig.

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