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Hurrikan "Lane" sorgt auf Hawaii für heftigen Regen und Erdrutsche

AFP-LogoAFP 24.08.2018
Einwohner auf Hawaii bereiten sich auf Hurrikan "Lane" vor: Hurrikan "Lane" hat wenige Stunden vor seinem erwarteten Eintreffen bei Hawaii für sintflutartigen Regen, Erdrutsche und Überschwemmungen gesorgt. United Airlines sagte Flüge für Freitag alle Flüge ab, Einwohner horteten Wasser und Lebensmittel. © Bereitgestellt von AFP Hurrikan "Lane" hat wenige Stunden vor seinem erwarteten Eintreffen bei Hawaii für sintflutartigen Regen, Erdrutsche und Überschwemmungen gesorgt. United Airlines sagte Flüge für Freitag alle Flüge ab, Einwohner horteten Wasser und Lebensmittel.

Hurrikan "Lane" hat wenige Stunden vor seinem erwarteten Eintreffen bei Hawaii für sintflutartigen Regen, Erdrutsche und Überschwemmungen gesorgt. Die US-Wetterbehörde meldete am Donnerstag um 20 Uhr Ortszeit (Freitag, 8.00 Uhr) MESZ Windstärken von mehr als 195 Kilometer pro Stunde. Mehr als 60 Zentimeter Regen fielen laut Behördenangaben in besonders stürmischen Abschnitten der pazifischen Inselkette. Die US-Fluggesellschaft United Airlines strich für Freitag alle Flüge am Kahului-Flughafen auf der Insel Maui.

In der Nacht auf Freitag (Ortszeit) sollte "Lane" der Insel am nächsten kommen. Zwar wurde der Hurrikan mittlerweile auf Kategorie drei herabgestuft. Dennoch warnte Gouverneur David Ige am Donnerstagnachmittag: "Hurrikan Lane ist immer noch ein gefährlicher und mächtiger Sturm." Bis zu 75 Zentimeter Regen werden stellenweise während der kommenden vier bis fünf Tage erwartet, wie das US-Hurrikan-Zentrum mitteilte.

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Örtliche Medien meldeten Erdrutsche und Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle. Mehrere Straßen waren demnach blockiert. Brock Long, Leiter der US-Katastrophenschutzbehörde Fema, zeigte sich "extrem besorgt". Er warnte vor weiteren Überschwemmungen, Erdrutschen und Schäden an Straßen und Kommunikations-Infrastruktur.

Einsatzkräfte bereiteten derweil 16 Notunterkünfte vor, 19 weitere sollten noch aufgebaut werden. US-Präsident Donald Trump, der am Donnerstag bereits den Notstand ausgerufen hatte, forderte die Bewohner der Inseln auf, sich in Sicherheit zu bringen. Rund 57.000 auf Hawaii stationierte US-Soldaten machten sich für Rettungseinsätze bereit. Bewohner im ganzen Bundesstaat versorgten sich unterdessen mit Wasser, Lebensmitteln und Kraftstoff.

Hurrikane treffen allerdings nur selten in Hawaii auf Land. Der letzte schwere Sturm hatte den Bundesstaat vor drei Jahrzehnten erschüttert. Hurrikan "Iniki" tötete damals auf der Insel Kauai sechs Menschen und verursachte Schäden in Milliardenhöhe.

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