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Januar-Kälte-Rekord? 48 Stunden Turbulenzen: Experte warnt vor Chaos-Wetter

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 11.01.2017 berliner-kurier
14945400B905AAD2: Winterwetter-Kapriolen: Chaos-Tage stehen bevor. © dpa Winterwetter-Kapriolen: Chaos-Tage stehen bevor.

Es stehen drei bis vier sehr turbulente Tage bevor, warnt Wetter-Experte Dominik Jung (wetter.net). Dafür verantwortlich ist zunächst Tief Dieter: Von Skandinavien her beschert uns Dieter zunächst reichlich Wind und Regen. Dazu gesellt sich am Donnerstagabend noch ein kleines Randtief, das in der Nacht zum Freitag direkt über Deutschland hinwegzieht.

Dies wird auf seiner Rückseite kalte Luft nach Deutschland transportieren und und dafür sorgen, dass die Schneefallgrenze wieder bis in die Täler sinkt.

Bis 30 Zentimeter Neuschnee

Dabei kann es heftig schneien, aber auch anfangs erstmal regnen. In den Mittelgebirgen fallen die Niederschläge überwiegend als Schnee. Die höheren Lagen werden dabei mit Schnee regelrecht überschüttet, so Jung: Oberhalb 500 bis 600 m seien bis zu 30 cm Neuschnee möglich! Starke Winde könnten dort für massive Schneeverwehungen sorgen!

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Schwere Sturmböen bis 100 km/h

In unserer Region kommen wir wohl mit kräftigen Böen davon, aber in Westdeutschland drohen am Donnerstagabend schwere Sturmböen über 100 km/h. Wer also auf den Straßen und im Gebirge unterwegs ist: Vorsicht - starke Seitenwinde können zur Gefahr werden. In höheren Lagen ist mit blockierten Straßen und Wegen zu rechnen.

Freitagfrüh könne das dann auch im Flachland zu einem Problem werden, so Diplom-Meteorologe Jung. Allerdings zeigen die Prognosen für unsere Region bis zum Wochenende noch relativ milde Höchstwerte oberhalb der Frostgrenze.

Kältester Januar seit 2010?

Zum Wochenende hin tauchen wir wieder in die Frostgrenze ab, und dann setzen auch wieder neue Niederschläge ein - voraussichtlich als Schnee.

Und die kommende Woche verbringen wir dann wieder im Eiskeller, mit voraussichtlich zweistelligen Minuswerten in der Nacht und Dauerfrost am Tag. „Der Januar 2017 könnte damit der kälteste Januar seit dem Jahr 2010 werden“ erklärt Wetterexperte Jung.

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