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Japan erlebt tödlichstes Hochwasser seit 1982

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Nach den verheerenden Unwettern in Japan beruhigt sich die Situation nur langsam.

Die japanische Regierung hat die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf über 140 nach oben korrigiert. Damit ist das aktuelle Hochwasser das tödlichste seit 1982 und die schlimmste Naturkatastrophe, die das Land seit dem Erdbeben und Tsunami 2011 erlebt hat. Noch immer werden Menschen vermisst.

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Seit Donnerstag war in Teilen Westjapans dreimal so viel Regen gefallen wie für den Monat Juli üblich wäre. Das führte zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen.

Eine Einwohnerin der Präfektur Hiroshima sagte, dass in ihrer Region normalerweise mildes Wetter herrsche; die Bewohner dort hätten so etwas noch nie erlebt.

Mancherorts konnten improvisierte Wasserausgabestellen eingerichtet werden, doch noch immer müssen rund 200.000 Japaner ohne Trinkwasser auskommen - ein großes Problem, auch angesichts der Hitze.

Japans Premierminister Shinzo Abe sagte, dass seine Regierung Infrastrukturfonds in Höhe von 70 Milliarden Yen (ca. 537 Millionen Euro) besitzt, um auf Naturkatastrophen reagieren zu können, und 350 Milliarden Yen (ca. 2,7 Milliarden Euro) an Rücklagen. Falls nötig, erwäge man ein zusätzliches Budget.

Die Regenfälle haben zwar inzwischen aufgehört, die Gefahr plötzlicher Gewitter und weiterer Erdrutsche besteht aber weiterhin. Die Behörden rieten den Menschen, erst in ihre beschädigten Häuser zurückzukehren, nachdem Katastrophenhelfer diese auf freigelegte Elektroleitungen und anderes gefährliches Material überprüft haben.

In der Präfektur Hiroshima wurde ein neuer Evakuierungsbefehl ausgerufen, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten war, weil er von Geröll blockiert wurde. Allein davon sind etwa 23.000 Anwohner betroffen.

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