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Kachelmann mit heftiger Sturmwarnung: „Wenn's so käme, braucht Sylt einen neuen Strand“

EXPRESS-Logo EXPRESS 06.02.2020 express
Wetterexperte Jörg Kachelmann © picture alliance / Tobias Hase/d Wetterexperte Jörg Kachelmann

Meteorologe Jörg Kachelmann warnt vor einer möglichen Sturmwoche. Zwar sei es noch zu früh, um eine sichere Vorhersage zu treffen, es deute jedoch sehr viel darauf hin, dass die kommende Woche für Deutschland äußerst stürmisch werde.

Weitere Infos zum aktuellen Wetter in Köln, Bonn und Düsseldorf – hier lesen Sie mehr

„Wenn es so käme, braucht Sylt einen neuen Strand“, schrieb Kachelmann auf Twitter. Ob er das wirklich ernst meint?

Derweil meldet das European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF), dass Sturm ab der Nacht auf Montag immer wahrscheinlicher werde – mit Windböen über 90 km/h. Jörg Kachelmann ergänzt: „Wenn es so kommt, fahren am Montag nicht mehr alle Züge.“

Heftiger Sturm in Köln möglich

Laut kachelmannwetter.com sind nach bisherigen Modellen demnach am Montag für Köln Windspitzen von 120 km/h möglich. Betonung liegt auf möglich, denn Langzeitprognosen sind immer mit Vorsicht zu genießen.

Orkanböen: Auch der DWD warnt

Auch der Deutsche Wetterdienst warnt: In der Nordwesthälfte seien am Sonntag schwere Sturmböen wahrscheinlich, an der Küste orkanartige Böen. Auf den Bergen seien Orkanböen wahrscheinlich.

Am Montag seien dann von Nordwest nach Südost verbreitet schwere Sturmböen wahrscheinlich. Auf den Bergen und an der Küste kämen wahrscheinlich Orkanböen auf.

Deutscher Wetterdienst...

Der DWD ist eine Bundesoberbehörde mit Sitz in Offenbach am Main. Der Deutsche Wetterdienst ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland.

Die Unwetterwarnungen des DWD betreffen meist große Gebiete und können daher recht ungenau sein. Vor allem lokale Unwetter oder Tornados entwickeln sich sehr kurzfristig. Davor gezielt zu warnen, ist für Meteorologen schwer.

Warnsystem verbessert

Im Juni 2016 hat der DWD deshalb sein Warnsystem verbessert. Seitdem werden nicht mehr ganze Landkreise, sondern die konkret betroffenen Gemeinden vor Unwettern gewarnt.

Bis 2016 war die Republik in 400 Warngebiete, nämlich die Landkreise, aufgeteilt. Das wurde nun geändert. Es kann kleinräumiger gewarnt werden.

Eine Garantie gibt es nicht

Trotzdem sollten Sie sich nicht komplett auf die Vorhersage des DWD verlassen. Das Wetter bleibt ein chaotisches System, es wird den Menschen auch in der Zukunft immer wieder durch unvorhersehbare Entwicklungen überraschen.

Am schnellsten kommen Sie an die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes über die Seite www.wettergefahren.de oder über die kostenlose WarnWetter-App. (red)

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