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Kaltfront: Temperaturen erreichen bald kaum noch 20 Grad

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 17.08.2018 berliner-zeitung
DWD Temperatur Berlin © DWD DWD Temperatur Berlin

Am heutigen Donnerstag sorgt Hoch Lorin kurz vor dem Sommerferien-Ende noch einmal für den schönsten Tag der gesamten Woche. Bis zu 32 Grad sind in Berlin und Brandenburg unter blauem Himmel drin.

Wer noch im Badeurlaub an der Nord- oder Ostsee ist, fühlt sich bei 30 Grad fast wie auf Mallorca. Nach einer angenehm milden Nacht mit Tiefstwerten zwischen 14 und 17 Grad drehen die Temperaturen am Freitag sogar noch ein bisschen auf: Bis zu 34 Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in unserer Region - allerdings ziehen vom Westen her im Tagesverlauf immer dichtere Wolken auf.

Kaltfront mit Schauern, Gewittern, Starkregen und stürmischen Böen

Es sind die Ausläufer einer Kaltfront, die den Westen Deutschlands erfasst und für Schauer und Gewitter bis in unsere Region hinein sorgt. Am wahrscheinlichsten wird davon der Streifen zwischen Fläming und Prignitz betroffen sein - örtlich könnten Starkregen und stürmische Böen auftreten. Auch in der Nacht zu Sonnabend kann es weiter gewittern und schauern bei Tiefstwerten, die bis zu 13 Grad herabreichen.

Das ist allerdings nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch bevorsteht, so Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) - zunächst beruhigt sich die Lage wieder:  "Am Wochenende ist es dann wieder meist freundlich und trocken. Die Temperaturen bleiben auf einem sommerlichen Niveau."

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Temperaturen im Sinkflug

Dort bleiben sie jedenfalls bis zur Wochenmitte, und von dann an gehen die Werte deutschlandweit in den Sinkflug. Keine Angst: Wir erleben keinen abrupten Temperatur-Schock, Diplom-Meteorologe Jung erwartet vielmehr ein ganz allmähliches Absinken der Temperaturen zum Wochenende hin: "Teilweise könnten die Höchstwerte dann sogar auf unter 20 Grad sinken“, erwartet Jung. 

Das wäre schon eine kräftige Abkühlung Richtung Augustende. Jung verweist auf das US-Wettermodell, nach dem die Schneefallgrenze in den Alpen bereits auf unter 2000 Meter sinkt. Ob es aber wirklich so komme, müsse man erst noch einmal sehen.

Zumindest deutet sich an, dass sich der Sommer auf Rückzugskurs bewegt. "Allerdings bedeutet das nicht zeitgleich, dass damit auch die große Dürre beendet wird. Flächendeckender Niederschlag ist aktuell zumindest weiterhin nicht in Sicht“, erklärt Wetterexperte Jung. (JSt)

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