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Kampf der Luftmassen: Zum Winteranfang drohen heftige Sturmböen

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 29.11.2016 berliner-kurier
imago63443316h: Stürmischer Winteranfang © imago/Ralph Peters Stürmischer Winteranfang

Einen regelrechten "Kampf der Luftmassen" sieht Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) derzeit über Mitteleuropa wüten: Auf der einen Seite versucht Dauerfrostluft aus Sibirien über Russland zu uns zu gelangen, auf der anderen Seite drängen Tiefs vom Atlantik her zu uns - mit milder Luft im Gepäck. "So unsicher war die Lage schon lange nicht mehr!", so Jung - entschieden sei bisher noch nichts!

Folglich klaffen die Wettermodelle für die kommenden zehn bis 14 Tage weit auseinander: Die einen sehen uns zum 2 Advent unter Dauerfrost bibbern, die anderen machen Hoffnung auf deutlich mildere Tage.

Frost bis minus 15 Grad

Selbst für die kommenden Tage sorgt der "Kampf der Luftmassen" für ein Hin und Her: Gerade hat klirrende Kälte die Hauptstadt im Griff - noch frostiger hat es Sachsen erwischt, mit minus 15 Grad in Carlsfeld!

Doch nach den kalten Nächten wird es nun erstmal wieder deutlich milder, mit bis zu acht Grad plus am Tage - bevor die Werte zum  2. Advent voraussichtlich wieder in den Keller sacken.

Sturmspitzen bis 80 km/h

Dazu kommen Regen oder Schneeregen sowie kräftiger Wind, eine ungemütliche Mischung, die sich vor allem im Umland zu einem gefährlichen Mix entwickeln kann: In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern warnt etwa der Deutsche Wetterdienst in der Nacht zu Mittwoch vor Frost, lokaler Reifglätte und Glatteis!

Sturmböen können vor allem im Nordosten ab Mittwochabend Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h oder 80 km/h erreichen. Keine schöne Aussichten für die Weihnachtsmärkte: "Da kann der ein oder andere Weihnachtsbaum auf den Weihnachtsmärkten schon mal ins Wanken kommen", warnt Dominik Jung. Dabei ist allerdings nicht ausgemacht, ob der Wind in Berlin tatsächlich derart stürmisch wehen wird - da klaffen die verschiedenen Wettermodelle deutlich auseinander. JSt

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