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La Niña kommt: Nordamerika erwartet einen famosen Ski-Winter

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 15.12.2016 ksta
Auch Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming soll in diesem Winter vom La-Niña-Phänomen profitieren. Foto: Courtesy of Jackson Hole Mountain Resort © 2015 Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG Auch Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming soll in diesem Winter vom La-Niña-Phänomen profitieren. Foto: Courtesy of Jackson Hole Mountain Resort

Skifahrer und Snowboarder dürfen in Nordamerika auf eine besonders großartige Saison hoffen. Meteorologen prophezeien in Kanada und den USA einen sogenannten La-Niña-Winter mit tiefen Temperaturen und überdurchschnittlich viel Schnee.

Das La-Niña-Phänomen bezeichnet besonders kalte Meeresströmungen im äquatorialen Pazifik, die das Wettergeschehen auch in Nordamerika beeinflussen. La Niña („kleines Mädchen”) ist das Gegenteil des bekannteren El-Niño-Phänomens. La Niña folgt meist auf El Niño, so auch derzeit. Und bislang liegen die Wetterforscher wohl richtig.

Die Hoffnung vieler Wintersportler auf La-Niña-Pulverschnee kurbelt bei den Reiseveranstaltern das Nordamerika-Geschäft an. Zusätzlich lockt die schwache kanadische Währung viele Urlauber. „Wir haben nach einem starken vergangenen Winter bei den Kanada-Buchungen erneut ein zweistelliges Prozentplus”, sagt Tilo Krause-Dünow, Geschäftsführer des Nordamerika-Spezialisten Canusa Touristik. Ähnliche Zuwachsraten melden auch andere Veranstalter wie Dertour, Meier's Weltreisen, Faszination Ski, Hagen Alpin Tours, Wingert Reisen und Stumböck Club.

Aber nicht nur viel Schnee und vielversprechende Wetterprognosen locken Skiurlauber an, sondern auch Neuigkeiten wie die Übernahme des Skigebiets Park City im US-Bundesstaat Utah durch die Vail Resorts. „Der Zusammenschluss von Park City mit Canyons zum größten Skigebiet der USA hat ein deutliches Buchungsplus gebracht”, sagt Kenny Prevost vom Schweizer Reiseveranstalter Knecht Reisen. (dpa/tmn)

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