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Noch einmal ausnutzen: Der Abschied vom Super-Sommer

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 17.09.2018 Christian Gehrke
Ade, wunderschöner Sommer! Die Sonne zieht sich Ende der Woche zurück. © dpa Ade, wunderschöner Sommer! Die Sonne zieht sich Ende der Woche zurück.

Jetzt noch einmal baden gehen, noch ein letztes Mal im Park in der Sonne liegen: Dieser Super-Sommer geht in seine vorerst finale Runde – und er macht es für uns ganz besonders heiß: Am Dienstag sollen es in Berlin bis zu 31 Grad werden.

Und es bleibt bis zum Wochenende so schön, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet: Am Mittwoch wird die 30-Grad-Marke erneut geknackt. Am Donnerstag wird es nur unmerklich kühler: Die Höchstwerte liegen dann noch bei 28 bis 29 Grad.

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Freibäder haben länger geöffnet

Am Freitag schleicht sich aber eine Kaltfront an, die dann kühle Luft nach Berlin bringt. „Doch es bleibt noch sonnig und es könnten bis zu 27 Grad werden“, sagt Wetterexpertin Jacqueline Kernn (36) dem KURIER. Erst am Sonnabend und Sonntag sinken die Temperaturen wieder und es wird bedeckt. Denn noch mehr Wolken ziehen am Wochenende aus dem Norden heran.

Die gute Nachricht bleibt aber: Die Strandbäder und Freibäder der Hauptstadt haben wegen des Super-Sommers noch länger geöffnet als sonst. Das Strandbad Wannsee hat bis einschließlich Sonnabend offen, das Prinzenbad in Kreuzberg und das Kombibad in der Seestraße bis einschließlich Freitag.

Das Prinzenbad schließt jeweils um 18 Uhr, das in der Seestraße um 19 Uhr. Wer am Sonntag noch einmal baden gehen will, kann das im Sommerbad in Wilmersdorf (Forckenbeckstraße 14, am S- und U-Bahnhof Heidelberger Platz) tun. Geöffnet ist das Bad bis 19 Uhr. Das Strandbad Lübars hat seine Sommerzeit ebenfalls verlängert, bis zu diesem Sonntag um 18 Uhr. 

Wetter lädt zu spontanen Ausflügen ein

Das Strandbad Weißensee ist hingegen ein echter Dauerbrenner. Noch bis zum 30. September halten es die Betreiber geöffnet. Solange es dann noch warm und hell ist, kann im Weißen See fließig geplanscht werden.

Die Frage ist: Wie dunkel wird nach den Hitze-Rekorden die düstere Jahreszeit? „Wir hatten in den letzten Jahren schon einen goldenen Herbst und in diesem Jahr sieht es wieder nach einem aus“, sagt Wetterexpertin Kernn. Eine Garantie kann sie nicht abgeben.

Die Berliner Gastronomen und Hoteliers können sich jedenfalls in den nächsten Wochen noch einmal die Hände reiben. „Es kann sein, dass Kurzentschlossene das schöne Wetter für einen spontanen Besuch in der Hauptstadt nutzen“, so Anja Mikulla von der Tourismusagentur visitBerlin.

Den Super-Sommer erklärt Wetterexpertin Jacqueline Kernn wiederum so: „Die Hochdruckgebiete waren über Mitteleuropa in diesem Jahr so stark, dass die Tiefs keine Chance hatten.

Ostwinde brachten heiße Luft aus Russland zu uns.“ Die Hitze halte sich in einer Großstadt außerdem länger als auf dem Land. Der Grund dafür ist die enge Bebauung. Der Beton ist ein idealer Wärmespeicher. Der Nachteil in diesem Super-September: Es regnet immer noch nicht. Tieren und Pflanzen müssen leiden. Die wenigen Niederschläge finden selbst Experten ungewöhnlich – auch wenn sie den Sommer mögen.

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