Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Orkan „Sabine“ nächste Woche über Berlin: DWD warnt vor Sturm und Unwettern

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 08.02.2020

Vor drei Jahren hat Sturmtief Xavier zahlreiche Bäume entwurzelt. © Foto: Maurizio Gambarini/dpa Vor drei Jahren hat Sturmtief Xavier zahlreiche Bäume entwurzelt.

Anfang nächster Woche fegt Orkan „Sabine“ über Deutschland hinweg. Wie schlimm es wird in Berlin und Brandenburg wird, können die Meteorologen noch nicht sagen.

Für die Menschen in Berlin und Brandenburg beginnt die kommende Woche stürmisch. Es sei aber noch nicht klar, wie stark der Wind aus Südwest tatsächlich werde und ob einzelne Böen sogar Orkanstärke erreichen können, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam. Sturm und Regen beginnen demnach am Sonntagabend und dauern nach bisheriger Prognose bis Dienstagvormittag.

Am Wochenende will der DWD Unwetterwarnungen herausgeben, wenn genaue Einschätzungen auch nach Regionen vorliegen. Details waren vor dem Wochenende noch nicht absehbar.

Orkan „Sabine“: Bahnverkehr in ganz Deutschland könnte massiv behindert werden

Der Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst hatte am Donnerstag in Offenbach gesagt: „Am Montag könnte der Bahnverkehr massiv behindert sein.“ Deutschland müsse sich darauf vorbereiten.

Bei der Deutschen Bahn wird das Wettergeschehen laut eines Sprechers aufmerksam verfolgt. „Wir beobachten das genau und werden notfalls reagieren.“ Dabei habe die Sicherheit der Fahrgäste Priorität. Das könne dann möglicherweise auch dazu führen, dass Züge in den Bahnhöfen bleiben müssten oder Bereitschaftsdienste mobilisiert würden, um Schäden zu beseitigen.

„Sabine“ bringt Orkanböen an den Küsten und in den Bergen

Der Wind kann an den Küsten und in den Bergen mit bis zu 119 Stundenkilometern wehen. Das ist Orkanböenstärke. Am Wochenende werde der DWD Unwetterwarnungen herausgeben, wenn genaue Einschätzungen auch nach Regionen vorliegen, sagte Friedrich. Im Moment seien Details noch nicht absehbar.

Gegenstände im Freien sollten in Sicherheit gebracht werden, Autos nicht unter Bäumen stehen, damit sie nicht von heruntergewehten Ästen beschädigt werden. Da auch Straßen durch Bäume blockiert und Dachziegel heruntergeschleudert werden könnten, „sollte auf Autofahren vielleicht sogar ganz verzichtet werden“.

Die Unwetterlage soll bis einschließlich Dienstag bestehen. (dpa)

Mehr auf MSN

Video wiedergeben

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Tagesspiegel

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon