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Sahara-Sand in der Luft : Hurrikan "Ophelia" färbt die Sonne orange

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 18.10.2017 RP ONLINE
Die Hamburger St. Michaeliskirche im ungewöhnlichen Licht. © dpa, bom kno Die Hamburger St. Michaeliskirche im ungewöhnlichen Licht.

In mehreren Teilen Deutschlands sieht die Sonne am Dienstag ungewöhnlich orange aus. Ursache für das Naturschauspiel sind Hurrikan "Ophelia" sowie Sand aus der Sahara.

Wer kann, sollte das sonnige und warme Wetter in den nächsten ein, zwei Tagen genießen. Danach ist Schluss mit dem goldenem Oktober. Spätestens zum Wochenende weicht der strahlend blaue Himmel laut Vorhersage einem trüben Grau in Grau. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet einen Temperatursturz um bis zu zehn Grad, Wolken und Regen. Dazu weht ein kräftiger Wind.

Am besten morgens oder abends zu sehen

Dieser sorgt derzeit dafür, dass die Sonne vielerorts wie ein orangeroter Feuerball am Himmel leuchtet: Ein Ausläufer des Sturms "Ophelia" treibt Sand aus der Sahara und Staub von den Waldbränden auf der iberischen Halbinsel nach Deutschland. "An den Partikeln wird der Blaulichtanteil gestreut. Der übrig bleibende Rotlichtanteil lässt die Sonne so intensiv rot erscheinen", erläutert DWD-Meteorologe Adrian Leyser.

Das faszinierende Licht ist vor allem morgens und abends zu beobachten, wenn die Sonne flach am Horizont steht und ihre Strahlen länger durch die Luftschichten wandern.

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