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Schräger Anblick in Düsseldorf: Hilfe, unsere Bäume brauchen jetzt „Wadenwickel”

EXPRESS-Logo EXPRESS 29.05.2020 Alina Bremer
Damit die Straßenbäume nicht verdursten, bekommen sie "Wadenwickel". © Anke Hesse Damit die Straßenbäume nicht verdursten, bekommen sie "Wadenwickel".

Nach den Dürre-Rekorden der vergangenen beiden Sommer, macht Trockenheit den Pflanzen in diesem Jahr bereits im Frühling Probleme. Besonders davon betroffen sind Straßenbäume.

Düsseldorfs Grün-Dezernentin Helga Stulgies (63) erklärt der „Bild“, dass der Niederschlag in diesem Jahr bei weitem nicht ausgerecht hat: „Statistisch waren im April dieses Jahres 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zu erwarten. Es ist aber nur ein halber Liter herunter gekommen.”

Dürre in Düsseldorf: Künstliche Bewässerung startet zwei Monate früher als üblich

Daher steigt die Zahl der Straßenbäume, die bereits im Mai „Wadenwickel” brauchen.

Durch die „Wadenwickel” werden die Bäume künstlich bewässert. Damit muss das Gartenamt in diesem Jahr zwei Monate vorher beginnen, als üblich.

Dürre in Düsseldorf: Doppelt so viele Bäume gefährdet, als vergangenes Jahr

Die Zahl der gefährdeten Bäumen hat sich im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt. Von insgesamt 68.000 Straßenbäumen haben schon 13.647 diese „Wadenwickel“.

Das wirkt sich auch auf die Bewässerungskosten aus: Die Stadt rechnet damit, dass diese 2020 mindestens 500.000 Euro steigen. Bereits 2019 gab es viele Trockenheitsschäden. (abr)

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