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Schutz für Obdachlose wegen starker Kälte in den USA

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 30.01.2019 RP ONLINE
 Das Ufer des Sees in Chicago ist in der Winterkälte zugefroren. Aufnahme vom 25. Januar. © Tyler Lariviere Das Ufer des Sees in Chicago ist in der Winterkälte zugefroren. Aufnahme vom 25. Januar.

Behörden in großen Städten im Mittleren Westen der USA haben Schutzmaßnahmen für Obdachlose wegen einer gefährlichen Kälte ergriffen. Einige Stadtbusse wurden in Chicago in wärmende mobile Unterkünfte verwandelt. Die Temperaturen fielen am Dienstag bis auf minus 32 Grad Celsius im US-Staat North Dakota, in Minnesota betrug die gefühlte Temperatur bis zu Minus 52 Grad Celsius. In den US-Staaten Wisconsin und Illinois war es fast genauso kalt.

Die Gouverneure in Wisconsin, Illinois und Michigan erklärten den Notstand. Noch schlimmere Kälte wird für Mittwoch erwartet. Der nationale Wetterdienst sagte für Mittwochabend Temperaturen in Chicago von bis zu minus 33 Grad voraus. Die gefühlte Temperatur wird voraussichtlich minus 46 Grad Celsius betragen. Für Detroit wurden für Mittwochnacht Tiefwerte von um die minus 26 Grad Celsius prognostiziert.

Mindestens vier Todesfälle wurden auf das Wetter zurückgeführt. Ein Mann wurde von einem Schneepflug in der Gegend von Chicago erfasst und starb. Ein junges Paar starb, als sein Geländewagen einen anderen auf einer verschneiten Straße im Norden von Indiana traf. Ein Mann in Milwaukee in Wisconsin wurde erfroren in einer Garage aufgefunden.

Indianerstämme im Norden des Mittleren Westens versuchten, Angehörigen bei der Heizung zu helfen. Viele Bewohner des Standing-Rock-Sioux-Reservats in North und South Dakota leben in Unterkünften, die jahrzehntealt und baufällig sind oder in Notunterkünften, die von Katastrophen übrig sind. Die extreme Kälte sei „eine angsteinflößende Situation“ für den Indianerstamm White Earth Band of Ojibwe, wie eine Managerin des Energiehilfsprogramms des Stammes im Norden von Minnesota, Chris Fairbanks, sagte.

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