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Schwerer Herbststurm: Tief „Siglinde“ sorgt für Dauerregen und Hochwasser

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 23.10.2018 berliner-zeitung
Jetzt wird's ungemütlich: Sturm und Regen lösen den goldenen Herbst ab. © Arne Dedert/dpa Jetzt wird's ungemütlich: Sturm und Regen lösen den goldenen Herbst ab.

Jetzt zeigt der Oktober sein wahres Gesicht. Und das ist schmuddelig und kalt. Vorbei ist es mit dem Endlos-Sommer und dem goldenen Herbst. Passend zur Umstellung auf die Winterzeit am kommenden Wochenende holt uns der Herbst nun endgültig ein. Mütze und Schal können schon mal aus den hinteren Teilen des Schrankes hervorgekramt werden. Denn es wird stürmisch.

Tiefdruckgebiet "Siglinde"

Nach Sturmtief "Fabienne" vor vier Wochen ist nun der nächste große Herbststurm da. Vor allem auf den Nordfriesischen Inseln drohen von Dienstag an orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Ursache ist das Tiefdruckgebiet "Siglinde", das bei Island entstanden ist.

Lesen Sie auch: Sturmflutwarnung für die Nordseeküste

Die Nordseeküste muss sich sogar auf eine Sturmflut einstellen. Das Mittag-Hochwasser an der Küste und das Nachmittag-Hochwasser in Hamburg und Bremen wird etwa 1,5 Meter höher erwartet als das mittlere Hochwasser, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie warnte. In Hamburg wird der Höchststand kurz nach 16 Uhr erwartet. Der DWD hat für die Nordseeküste teils schwere Sturmböen vorhergesagt.

Auch in Berlin wird es schon zu Beginn der Woche nass und ungemütlich. Am Dienstagvormittag machen zahllose Wolken der Sonne einen Strich durch die Rechnung. Durchziehender Regen ist den gesamten Tag über zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 11 und 13 Grad. Es kann verbreitet zu starken bis stürmischen Böen zwischen 50 und 85 km/h kommen.

Es wird bibberkalt

Ein Lichtblick am Mittwoch: Die Sonne zeigt sich wieder für einige Stunden in Berlin, gerät aber den Tag über eher ins Hintertreffen. Die Temperaturen klettern tagsüber auf 12 Grad. Nachts gehen die Werte dann auf 8 Grad zurück. Schwache Böen aus nordwestlichen Richtungen sind zu erwarten.

Die Sonne bleibt allerdings nicht lange. Ab Donnerstag hängt der Himmel über Berlin wieder voller Wolken. Es bleibt regnerisch und windig. Pünktlich zur Zeitumstellung am Wochenende sinken die Temperaturen auf winterliche 6 bis 10 Grad. Der Herbst ist dann wohl nicht mehr abzuwenden. 

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