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Starkregen, ein Tornado und eine Unfallserie

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 13.07.2019 RP ONLINE

Düsseldorf/Eisenach/Bobenheim am Berg. Regenschauer auf der Rheinkirmes, ein Tornado in Rheinland-Pfalz und ein Abfertigungsstopp an Deutschlands größtem Flughafen – am Freitag haben Unwetter in Deutschland für ordentlich Unmut gesorgt.

 Autos fahren langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat (Archivbild). © Caroline Seidel Autos fahren langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat (Archivbild).

Nach einem teils unwetterartigem Freitag ist es in der Nacht auf Samstag in Deutschland weitgehend ruhig geblieben. Vereinzelt blockierten umgestürzte Bäume die Straße, zum Beispiel im Bereich des Polizeipräsidiums Göttingen. Auf der Autobahn 5 südlich von Darmstadt stand am Abend die Fahrbahn in beiden Richtungen unter Wasser, die Polizei berichtete von mehreren Beinahe-Unfällen wegen Aquaplaning. Vereinzelt standen erneut Keller unter Wasser. Am frühen Samstagmorgen hob der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle Unwetterwarnungen auf, lediglich in Teilen Bayerns warnten die Meteorologen noch vor Starkregen.

Am Freitagnachmittag und -abend war es auch in Teilen von NRW zu starken Regenfällen und vereinzelten Gewittern gekommen. Die Eröffnung der Rheinkirmes in Düsseldorf fiel aber trotzdem nicht ins Wasser. Pünktlich zum offiziellen Start um 18 Uhr klarte es zunächst wieder auf.

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In Thüringen führten starke Regenfälle hingegen zu einer Unfallserie auf der Autobahn 4, bei der mindestens 23 Menschen verletzt wurden, sechs von ihnen schwer. In die Serie mit sechs Unfällen nahe Eisenach waren am Nachmittag 17 Fahrzeuge verwickelt, wie die Polizei mitteilte. Laut der Behörde hatte starker Regen zu Aquaplaning geführt, Autos seien angesichts der Fahrbahnverhältnisse zu schnell unterwegs gewesen.

In Rheinland-Pfalz soll ein Tornado einen sechsstelligen Sachschaden verursacht haben. Durch herabfallende Dachziegel seien in Bobenheim am Berg im südlichen Rheinland-Pfalz mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilte die Polizei am Freitagabend mit. Der „Tornado“ habe insgesamt elf Häuser „massiv beschädigt“. Zu sehen war das Wetterereignis mutmaßlich unter anderem in einem Video, das auf Facebook kursierte. Ob es sich um eine authentische Aufnahme handelte, war zunächst noch unbestätigt.

Dass es sich tatsächlich um einen Tornado gehandelt habe, sei jedenfalls angesichts der Wetterlage nicht unwahrscheinlich, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). „Es war wahrscheinlich nur ein schwacher Tornado.“

Im benachbarten Hessen hatten heftige Gewitter mit Starkregen die Abfertigung am Frankfurter Flughafen gestoppt. Etwa eine Stunde lang wurden an Deutschlands größtem Flughafen am Freitag keine Passagiere und Maschinen mehr abgefertigt. Im Norden und in der Mitte Hessens standen zahlreiche Keller unter Wasser. Die Gewitter tobten seit Freitagmittag knapp zwei Stunden lang über dem Bundesland.

Nach Angaben der DWD-Meteorologen legt der Sommer auch am Wochenende vorerst noch eine Pause ein. Die Temperaturen werden demnach nur mäßig warm.

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