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Sturm-Warnung: Ab Donnerstag drohen Orkanböen - auch Berlin betroffen

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 22.02.2017 berliner-kurier
imago60792592h: Auch in Berlin müssen wir mit heftigen Windböen und Regenschauern rechnen. © imago (Archivbild) Auch in Berlin müssen wir mit heftigen Windböen und Regenschauern rechnen.

Der Sturm hatte sich bereits angekündigt, doch jetzt kristallisiert sich heraus, welche Gebiete ab Donnerstag von Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h aufgewühlt werden. Auch unsere Region ist betroffen, in einigen Gebieten werden die Winde sogar Orkanstärke erreichen.

berlin © wetter.net berlin

Diplom-Meteorologe Dominik Jung (wetter.net) sieht den Sturm-Schwerpunkt im Norden, zeitweise auch in der Mitte des Landes. Im Süden geht es demnach eher ruhig zu. Die Sturmwarnung gilt explizit für den Nordwesten, Norden und später Nordosten. Jung: "Von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen bis nach Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt droht eine schwere Sturmlage!" Daneben sei, mitten in der Karnevals-Saison, Nordrhein-Westfalen mit seinen närrischen Hochburgen Köln und Düsseldorf betroffen.

Dramatische Vorhersage: örtlich Böen bis 140 km/h

Die Sturm-Vorhersagen werden immer dramatischer: Aktuell sind sogar im Flachland Spitzenböen zwischen 100 und 120 km/h möglich. Jung: "Ab 117 km/h wären das somit sogar Orkanböen!" Lokal seien sogar 130 oder 140 km/h möglich und das sogar auch in tiefen Lagen- da heißt es wachsam sein und die aktuellen Wetterwarnungen gut verfolgen!

So wie es im Moment ausschaut, wird uns der Sturm vor allem ab Donnerstagnachmittag treffen: Am späten Vormittag gibt es im Westen die ersten schweren Sturmböen, zum Nachmittag hin verstärkt sich die ganze Angelegenheit und dann zieht das Tief mit seinem Zentrum über Norddeutschland hinweg! Ab dem Nachmittag erreicht es dann langsam den Nordosten. Jung: "Auch in der Bundeshauptstadt Berlin muss man mit einem schweren Sturm rechnen!"

Temperaturen erst zu mild, dann droht wieder Nachtfrost

Die Temperaturen dagegen sind für die winterliche Jahreszeit mit teils zweistelligen Werten viel zu warm. Ungemütliche Regenschauer lassen allerdings kaum Frühlingsgefühle aufkommen, bis die Stürme ab Freitag die Temperaturen dann wieder in den Keller drücken: In der Hauptstadt kehrt vorübergehend wieder der Nachtfrost zurück. Andernorts rechnet Jung sogar bis in die Flachlagen mit Schneefällen!

Dieser Wetterkapriole folgt ein Wechsel ins andere Extrem: Kommende Woche schnellen die Temperaturen voraussichtlich wieder in frühlingshafte Höhen: Rosenmontag können wir in der Hauptstadt bei voraussichtlich heiteren elf Grad aufatmen, während in den westlichen Karnevalshochburgen bei bis zu 19 Grad der Frühling aufblüht.

Davon sind wir in unserer Region allerdings noch weit entfernt, denn im Moment sieht es eher so aus, als müssten wir uns kommende Woche in Berlin und Brandenburg mit einstelligen Werten bescheiden.

Meteorologe Jung wagt dann noch einen Vorausblick auf den März: Mit Blick auf den Klimatrend des US-Wetterdienstes NOAA verspricht der kommende Monat überdurchschnittlich hohe Temperaturen, während April und Mai lokal deutlich „zu nass“ zu werden droht. Das warten wir allerdings besser noch einmal ab: Jung rät: „Ich bitte darum, nicht seinen Urlaub mit diesen Angaben zu planen." JSt

Im Video:  Das Wetter in Europa am 22. Februar 2017

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